
Venerdì il governo ha presentato la sua strategia industriale fino al 2035. L’obiettivo è rimettere in carreggiata l’industria in difficoltà e riposizionarla come motore economico. Il ministro dell’Economia Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), il ministro delle Infrastrutture Peter Hanke (SPÖ) e il segretario di Stato Josef Schellhorn (NEOS) hanno presentato i dettagli venerdì alla Siemens Mobility a Vienna. Oltre a un prezzo dell’elettricità industriale sovvenzionato dallo Stato a partire dal 2027, gli investimenti saranno effettuati principalmente in nove tecnologie chiave.
Le nove tecnologie chiave definite includono:
- intelligenza artificiale (AI) e innovazione dei dati
- Chip e componenti/sistemi elettronici
- tecnologie produttive avanzate e robotica
- Tecnologia quantistica e fotonica
- materiali avanzati
- Scienze della vita e biotecnologie
- Tecnologie energetiche e ambientali
- Tecnologie per la mobilità
- Tecnologie spaziali e aeronautiche
Ci impegniamo a fermare la deindustrializzazione nell’attuale difficile contesto e a creare una nuova industrializzazione.
L’obiettivo è la crescita economica a lungo termine e il recupero delle competenze; Si prevede che la creazione di valore del settore aumenterà fino a superare il 20% entro il 2035.
Al centro della strategia, oltre al prezzo dell’elettricità industriale sovvenzionato dallo Stato secondo il modello tedesco, ci sono anche gli investimenti in nove tecnologie chiave definite.
Per questo si stimano 2,6 miliardi di euro, che proverranno dal Patto per la ricerca, la tecnologia e l’innovazione (Patto RTI).
Gli investimenti nelle tecnologie centrali dovrebbero essere supportati da garanzie e passività. Altre misure previste nella strategia includono la revoca del divieto di stoccaggio della CO2 (CCS) e dell’“uso della CO2 come materia prima” (CCU).
La strategia prevede anche una “legge patriottica sugli appalti” e una “politica di finanziamento patriottica”. Lo scopo è garantire che il denaro fiscale austriaco porti anche un valore aggiunto nel paese. Bisogna “vivere un protezionismo sensato in Europa per poter tenere il passo con la concorrenza degli altri”, ha detto Hanke.
Fatta eccezione per la revoca del divieto di stoccaggio, che mi preoccupa, e (purtroppo) la continua attenzione all’intelligenza artificiale, un passo importante nella giusta direzione.
OK, bene, quello "legge patriottica sugli appalti" Si spera che venga regolamentato rigorosamente in modo da non avere la prossima bancarotta di KTM/KIKA/Signa a spese dello Stato tra 10 anni.
https://orf.at/stories/3417320/
di Tiroler_Manu
10 commenti
>Verschiedene Industriezweige wie die Papier- und Textilindustrie werde man nicht in Österreich und Europa halten können:
>Damit begründete Hattmannsdorfer den Fokus auf die Schlüsseltechnologien.
>Österreich sei kein Niedriglohnland, aber habe seine Stärken bei Forschung, Innovation und Export.
Ich bin wirklich kein Fan der drei Herrschaften, aber genau diese Einsicht ist (schmerzhaft aber doch) wichtig.
Wir werden gewisse Zweige abdrehen müssen und an dessen Standorten zukunftssichere Industrien neu aufbauen müssen.
>**Zudem sind in der Strategie ein „patriotisches Vergaberecht“ und eine „patriotische Förderpolitik“ vorgesehen.**
Man darf gespannt sein wie sie das Gesetz EU-rechtskonform gestalten, sodass es nicht vom EuGH bzw. VFGH kassiert wird.
Superb…
* Mieten für Privatpersonen: unleistbar
* Eigenheim: Naja, braucht halt mittlerweile 2-3 Generationen um eins abzubezahlen
* Strom, Heizung, Transport: darfs auch 100% mehr kosten?
* Lebensmittel: Nicht mal mehr der Cheeseburger ist wirklich leistbar
Daraus abgeleitet: Man muss den Leuten einfach (aus AG-Sicht) horrende Gehälter und damit auch extrem hohe LNK bezahlen, damit die überhaupt auch nur annähernd über die Runden kommen. Das ist schlecht für den Wirtschaftsstandort, ganz besonders für die Industrie.
Wie lösen wir das Problem? Wir überlegen uns Förderungen und Zuschüsse für die Industrie.
Ergebnis: Die Industrie kommt zurück/ flammt auf, bis die Förderungen auslaufen und dann beginnt das Drama von vorne…
Jetzt will ich kein Arsch sein und sofort an dem Ganzen zweifeln aber die Regierung hat mir noch nicht erklärt, wo die etwas mehr als 3.5 Mrd herkommen sollen, die wir brauchen, um das diesjährige Defizitziel zu erreichen und du wirst die Industrie nicht retten, ohne dass du Energie und Lohnnebenkosten senkst – und das wird sich auf den Staatshaushalt auswirken.
So wirkt das für mich wie ein ziemlich leeres Versprechen.
>Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) und Staatssekretär Josef Schellhorn (NEOS)
Wenn ich das schon lese steigen mir die Grausbirn auf.
Das ist gut und richtig. Ich hoffe, es wird auch real was davon nachhaltig umgesetzt.
Wir dürfen uns nicht nach unten nivellieren lassen. Europa und Österreich waren immer an der Speerspitze von Innovation und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit. Wir sind ein Hochlohnland, aber auch Hochleistungsland. Das muss in die Köpfe wieder rein.
LeistungsträgerInnen sind die Fachkräfte, Ingenieure und Forscherinnen dieses Landes. Nicht die Immobilienhaie und Spekulanten. Die produzierende Industrie hat unseren Reichtum geschaffen und den Sozialstaat erst ermöglicht. Dort müssen wir wieder zurück.
Wann hören endlich diese kleinen nationalen Strategien auf und wir fokusueren uns darauf Europas wirkliches Potential zu entfachen.
Die Probleme sind auf euroüäischer Ebene:
– wir müssen es möglich machen, dass Fitmen schbell wachsen können EU-weit. Dafür müssen wir den Markt mehr integrieren. Das 28 Regime wäre ein toller Anfang:
https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2025/779233/EPRS_BRI(2025)779233_EN.pdf
– wir brauchen mehr Venture Capital in Europa. Dazu müssen wir auch den Markt mehr integrieren. Die Savings and investment Union wäre hier ein toller Anfang:
https://finance.ec.europa.eu/regulation-and-supervision/savings-and-investments-union_en
Wir brauchen zusätzlich eine EU Armee. Nicht nur für tatsächlichen Schutz und geostrategischer Macht, sondern auch für die Technologie die damit einhergeht. Forschung, Entwicklung, langfristige Industrieaufträge und die neuen Technologien gehen dann auch noch in den Markt über. Win win win.
Warum sollte man durch patriotisches Vergaberecht die nächste Signa haben? Die Signa ist kein Industriebetrieb und bei Vergaben geht es oft um Bauprojekte für Baufirmen oder IT Projekte für Dienstleister.
Die Signa ist nicht pleite gegangen wegen falscher Vergaben.
Biotech und Umwelttechnologien als Ziel setzen aber gegen labor Fleisch auf eu Ebene wählen weil das könnt ja unsere armen Bauern gefährden is wieder mal ein klassischer övp move
> Weltraum- und Luftfahrttechnologien
könnte mir jemand erklären wieso wir da was fördern? Wir produzieren doch gar nichts in die richtung oder?