
L’ho ricavato da un’intervista con l’economista Sarah Godar. Spiega in modo abbastanza sobrio perché i miliardari e le grandi aziende spesso finiscono per pagare meno tasse dei normali dipendenti. Il nocciolo del problema: i super-ricchi non ricevono il loro reddito come salario. Gli utili rimangono in azienda, sono soggetti solo all’imposta sulle società e non vengono mai distribuiti. Di conseguenza, l’imposta progressiva sul reddito ha poco o nessun effetto. In effetti, il carico fiscale è quindi inferiore a quello del cittadino medio. Il gioco funziona in modo simile per le aziende. I profitti vengono trasferiti in paesi come l’Irlanda o il Lussemburgo tramite royalties e pagamenti interni. In Austria restano poche tasse, anche se qui si lavora. E questo argomento costante secondo cui i ricchi se ne andrebbero immediatamente se le tasse fossero più alte difficilmente regge, secondo gli studi. La maggior parte resta. La famiglia, gli affari e le reti non possono essere semplicemente trasferiti a Dubai. Ci sono anche tasse di uscita. Ciò che mi dà fastidio: quando si tratta di assistenza, istruzione o prestazioni sociali, si dice sempre che non ci sono soldi. Allo stesso tempo, si stanno perdendo miliardi e sorprendentemente poco sta accadendo a livello politico.
Come lo vede, rimarrà un problema permanente?
Colloquio: https://kontrast.at/steuerhinterziehung-interview-sarah-godar/
1,7 Milliarden Euro verliert Österreich jedes Jahr durch Steuervermeidung.
byu/die_mexify_suchtet inAustria
di die_mexify_suchtet
13 commenti
Nö, kein Dauerproblem sondern völliger Blödsinn, der allerdings bei Kontrast mittlerweile zum Dauerproblem wird.
Zum Vergleich: der Schaden durch Sozialbetrug liegt bei 26 Millionen €.
was ist jetzt die neuigkeit daran. reiche und unternehmen können es sich richten. die normalen bürger zahlen die zeche für alles. österreich wie es leibt und lebt.
Ja, vor allem durch die Reichen
und hätten wir die 1,7 milliarden mehr, würde das auch nichts bringen, bei unseren tollen politikern die das geld beim fenster hinauswerfen
naja, erstere Erklärung ist seltsam. … Gewinne bleiben im Unternehmen… was daran ist das Problem? Die zweitere ist schlüssig.
Das Konzerne durchrechnen dürfen , glaube ich mich zu erinnern, wurde unter Schüssel gesetzlich verankert. Könnte man jederzeit ändern. Wenn man wollte 😉
rechnen wir uns doch mal durch was uns die ganzen parteien so kosten und deren freunderlbudden
Es wäre fairerweise selten dämlich Unternehmensgewinne vor Ausschüttung voll zu besteuern. Schließlich möchte man, dass Unternehmen investieren und eine ordentliche Eigenkapitalquote erfüllen.
Milliardäre zahlen weniger Steuern, weil Gewinne in Unternehmen bleiben und nie ausgeschüttet werden. Hä? Da bringst du aber einiges durcheinander.
Natürlich bleibt ein Gewinn eines Unternehmens im Unternehmen. Hat ja auch das Unternehmen erwirtschaftet. Darauf hat der Unternehmer privat aber keinen Zugriff. Erst wenn er ausschüttet, kann er zugreifen und dann zahlt er auch Steuern. Wüsste nicht, wie anders gehen sollte.
Die Aussage, dass das Wegziehen nicht wirklich hält
– 2025 in Deutschland rund 400 Millionäre weniger aufgrund Auswanderung in Steueroptimierte Länder.
In UK liegen wir bei knapp 16.000 Millionären.
Doch beachtliche Zahlen, wenn man bedenkt, dass diese Menschen pro Monat so viel Steuer abdrücken wie andere im ganzen Leben …
Nach kurzem Anlesen des Artikels habe ich schnell gemerkt, dass Kontrast hier den §10a KStG schon mal nicht beachtet, somit ist der restliche Inhalt des Artikels für mich bereits nicht mehr relevant, da nicht glaubwürdig.
Zu deinen Punkten:
– Warum werden Unternehmenssteuern bei solchen Untersuchungen nie den Eigentümern zugerechnet? Wenn du 100%iger Gesellschafter-Geschäftsführer einer ein-Mann-GmbH bist und einen Gewinn vor Steuern von 100.000,00 erwirtschaftest und darauf 23% KöSt zahlst – juckt dich das nicht weil du sagst, dass das ja die GmbH betrifft und nicht dich? Obwohl es deinen ausschüttungsfähigen Bilanzgewinn reduziert? Was ist dann mit sämtlichen anderen Ausgaben – treffen dich eh nicht, also nicht relevant?
– Warum sollen Gewinne, die den Gesellschaftern gar nicht zufließen (daher auch nie in ihre Verfügungsmacht gelangen) trotzdem bei den Gesellschaftern als Einkommen gewertet werden?
– Zur Behauptung der effektiven Steuerlast: Die Menschen verwechseln oft Durchschnittsteuersatz und Grenzsteuersatz. Ein Angestellter mit brutto 5.000,00 monatlich zahlt effektiv 19,18% Steuern. Bei brutto 7.000,00 monatlich sind es 23,76%. Da ist die KESt von 27,5% ist jetzt nicht wirklich niedrig, selbst wenn man die KöSt ignoriert. Frei- und Absetzbeträge habe ich hier außen vor gelassen.
– Zum Punkt mit den Lizenzgebühren: Stell dir vor, du machst einen McDonalds in Österreich auf (Franchise). Du musst kein Produktsortiment entwickeln, brauchst weder Firmenlogo noch Designs, auch auf Werbung kannst du komplett verzichten. Weil jeder Mensch McDonalds kennt und die Kunden kommen von selbst zu dir. Dafür musst du an McDonalds USA Gebühren abdrücken (anstelle der sonst zu tätigenden Aufwendungen). Stell dir vor, diese Ausgaben könntest du jetzt nicht von deinem Gewinn in Abzug bringen, weil “Steuerverschiebung”. Zudem ist wie gesagt § 10a KStG zu beachten. Lizenzmissbrauch war in Österreich in der Vergangenheit tatsächlich ein Problem (XXXLutz hier hier der Klassiker). Es ist in vielen EU-Staaten auch nach wie vor ein Problem, aber in Österreich nicht mehr.
Also für mich ist es so lange ein Problem so lange ich diese Steuerlöcher nicht nutzen kann!! Danach finde ich das System OK es ist und eigentlich gut funktioniert.