
Non importa come ti senti a riguardo, quello "Arriverà sicuramente nella prossima legislatura" sembra che l’SPÖ sia stato truffato dall’ÖVP
https://www.derstandard.de/story/3000000313706/liberalste-idee-die-man-sich-vorstellen-kann-marterbauer-plaediert-erneut-fuer-erbschaftssteuer
di oldmanout
9 commenti
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Er kennt keinen Ökonomen der dagegen ist? Dann kennt der Mann nicht viele Ökonomen.
EDIT: Das ist keine inhaltlich wertende Aussage. Es gibt ökonomische Gründe für und gegen Erbschaftsteuern.
Wenns so weiter geht sind wir in der nächsten Legislaturperiode blau und dann hat sichs damit folglich auch erledigt.
Der Vorschlag der Grünen (ziemlich denkungsgleich mit dem der SPÖ) würde im Jahr 1.5-2Mrd einbringen – das reicht ca um die Lohnnebenkosten um 1% zu kürzen.
Ich habe das ungute Gegühl, dass das Geld aus einer solchen Steuer dann doch wieder nur für Budgetlöcher und Wahlzuckerl verewendet würde.
Natürlich ist es quatsch, dass es in der nächsten Periode kommen wird. Österreich wird wieder eine Schwarzblaue Mehrheit wählen und entsprechende Politik bekommen. Die SPÖ oder Grünen können die ÖVP nicht in den Koalitionsverhandlungen erpressen, weil die ÖVP die einzige sein wird, die eine Alternative hat (FPÖ). Bis wir eine Rot-Grüne oder Rot-Rot-Grüne Mehrheit bekommen passiert da nichts und das wird vielleicht Jahrzehnte dauern.
Er möchte es nur zum Thema machen weil die SPÖ damit nicht punkten kann, wenn es kein Gespräch über die Erbschaftssteuer gibt und er weiß, dass die Position der SPÖ hier beliebt ist, solange das Thema relevant bleibt. Ist auch verständlich, aber ich glaub es funktioniert sowieso nicht, der Median Wähler wird dann nur sagen “Ihr regiert gerade, warum macht ihrs also nicht??” als hätte die SPÖ die Absolute und dann FPÖ wählen
Erbschaftssteuer halte ich sinnvoller als eine Vermögenssteuer. Besonders weil es sich bei Erbschaften wirklich um leistungsfreies Einkommen handelt, während Vermögen (wenn man die Erbschaften exkludiert) irgendwann erarbeitet wurde.
Optimal wäre eine Erbschaftssteuer, welche die breite Masse betrifft, so dass jeder etwas dazu beitragen kann. Ev. so wie die Einkommenssteuer gestaltet: Geringer Freibetrag und dann progressive Steuerstufen.
Ist eben Reformismus, wird nichts fundamental an den Besitzverhältnissen und der Verarmung der Bevölkerung ändern, es braucht ein Wirtschaftssystem welches den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.
>Diskrepanzen in der Expertenschaft gebe es lediglich dahingehend, wo die Einnahmen aus einer etwaigen Erbschaftssteuer hinfließen sollten: etwa in eine Senkung der Lohnnebenkosten, in die Finanzierung von Pflege- und Gesundheitsausgaben oder andere Bereiche. Er sei jedenfalls “immer dafür”, Arbeitseinkommen zu entlasten, sagt Marterbauer – sprich, die Erben im Land einen Teil der Kosten tragen zu lassen.
Das ist eben der Knackpunkt den ich sehe. Du wirst die Leute mit der Idee eher abholen und erreichen wenn du ihnen sagst was sie konkret davon haben. Ich glaub halt es bringt mehr wenn du den Leuten sagst, “mit der Erbschaftssteuer werden wir dann konkret die Lohnsteuer erheblich herabsetzen”, anstatt immer mit irgendwelchen ideologischen Argumenten zu kommen.
Keine Sau interessiert ob das eine “total liberale Sache ist” die man da vor hat. Weniger Phrasendrescherei und mehr konkrete Pläne wäre da angebracht anstatt dieses, “Führ ma amal ein und dann schau ma mal”. So wirkt es dann auch eher nach Umverteilung und nicht nach “nur wegnehmen”.
take it as it is. hatten wir schon mal. wurde glaub ich abgeschafft, weils nix gebracht hat? Mich betrifft es ohnehin nicht. Leichter als eine Vermögenssteuer ist es jedenfalls.