Ci sono due giorni tra questi due rapporti. Si avverte che un’università privata in Tirolo potrebbe mettere in pericolo la sacra quota austriaca per gli studi di medicina. D’altro canto le Tirol Kliniken stanno effettivamente risparmiando sul personale.

    Il dibattito sulla regolamentazione delle quote distrae in modo affidabile dal problema reale. L’Austria non soffre di carenza di medici, ma piuttosto di un sistema sanitario e formativo strutturalmente disfunzionale. La scarsa offerta non è causata dal numero troppo basso di studenti o da quelli stranieri, ma dalle cattive condizioni di lavoro, dalla mancanza di formazione e di posti di medici specialisti, dalla mancanza di una riforma dell’assicurazione sanitaria e da politiche attive di austerità nel sistema sanitario pubblico.

    Allo stesso tempo, molti candidati con maturità austriaca non superano il test di ammissione. Non per mancanza di attitudine, ma a causa di un sistema educativo selettivo e incentrato sui test che riproduce le disuguaglianze sociali.

    Invece di affrontare questi problemi, nel 2006 è stato introdotto un sistema discriminatorio di quote, che ora poggia su un terreno instabile e difeso con sorprendente passione.

    I cosmetici austriaci durano sorprendentemente a lungo. Ma anche i migliori cosmetici non durano per sempre. Sono curioso di vedere se l’UE riuscirà finalmente a ribaltare il sistema delle quote e cosa tirerà fuori a quel punto.

    https://www.reddit.com/gallery/1pn2esc

    di pelastus

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    8 commenti

    1. TheGreatTimmyAT on

      >Gleichzeitig scheitern viele Bewerber:innen mit österreichischer Matura am Aufnahmetest. Nicht aus mangelnder Eignung, sondern wegen eines selektiven, testfixierten Bildungssystems, das soziale Ungleichheiten reproduziert.

      Könntest du das genauer ausführen? Spontan würde ich nicht sagen, dass ich gerne von Ärzten behandelt werden würde, die schon am Aufnahmetest scheitern.

    2. Kannst du die Quotenregelung für (angehende) österreichische Med-Studenten genauer erläutern?
      Ich dachte, es gibt x plätze und die, x Teilnehmer, die die meisten Punkte haben, werden ‘abgeschöpft’.

    3. EnthusiasmPretend679 on

      Wenns weniger Personal gibt, könnten sich ja die Patient:innen auch mal gegenseitig helfen.

      /s

    4. Bensch_man on

      All das ist kein Geheimnis. Aber es wird keine Lösung geben, weil da viel zu viele Leute sehr gut dran verdienen, und das System wird bis zum Schluss verteidigt. Schließlich hängt da nicht nur Geld, sondern auch der Postenschacher mit dran.

      Irgendwann wird mal alles auf einmal zusammenkrachen. Dann, und nur dann, kann man es neu aufstellen.

    5. Odra_dek on

      Nachdem man bei den wirklich großen Problemfeldern (Pensionen, Föderalismus, etc.) nichts angreifen darf, muss man eben hier sparen. Völlig logisch.

    6. TrailAndTraction on

      >Statt diese Probleme anzugehen, wurde 2006 eine diskriminierende Quotenregelung ins Leben gerufen, die nun auf wackeligen Beinen steht und mit erstaunlicher Leidenschaft verteidigt wird.

      Ich will nicht, dass mein Steuergeld die Ausbildung von deutschen Ärzten verwendet wird. Daran ist nix diskrimineirendes und ein vom Gesundheitswesen unabhängiges Problem.

    7. Fraunz09 on

      man kann sicher einiges beim verwaltungsapparat sparen. Ist in NÖ nichts anderes. Da wächst der wasserkopf immer mehr aber das Personal was tatsächlich am patienten arbeitet, wird nicht mehr.

    8. weltvonalex on

      Hoffentlich werden eh nur die Stellen geprüft die wertlos sind, Pfleger, Ärzte, Reinigungspersonal usw. die erbringen keine Leistung und kosten nur Geld.

      Wichtig ist nicht an / bei den Leistungsträgeranten sparen !! Manager, politische Sesselfurzer und Ausschüsse und Direktoren sind das Herzblut, die ein Spital am Leben halten. Nicht das diese Fachkräfte abwandern!

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