16 commenti

  1. MacaronNo5646 on

    Die Neoliberalen sind hinterhältige Vertragsbrecher?

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  2. Ich glaub ja nicht, dass das *so* im Koalitionsabkommen drin steht.

    Kann man das wo nachlesen?

  3. Pearmoat on

    Ist der Abschnitt des Koalitionsvertrags einsehbar? Denn dass die Neos dagegen sind verstehe ich – aber warum haben sie es dann unterschrieben? Oder ist das im Vertrag schwammiger formuliert?

  4. Soweit auf Ö1 kommuniziert: 

    Sie sprechen sich gegen eine Verpflichtung zur Arbeit zum Kasse Tarif aus. Statt dessen wollen sie, dass bei Mängel die Kasse den Wahlarzt zahlt.

    Je nachdem, wie es in der Koalitionsvereinbarung formuliert ist, kann das kompatibel sein.

    Halte ich persönlich auch für eine sinnvolle Variante. Bei der von der SPÖ vorgeschlagenen Quotenregelung würde ich mir Sorgen machen, unterschwellig als “unerwünschter Patient” behandelt zu werden. Außerdem hat der NEOS-Vorschlag den Vorteil, dass er Druck erzeugt, Kassenverträge wieder attraktiv zu machen, während der SPÖ-Vorschlag das Kernproblem erlaubt, sich auf den Status Quo auszuruhen.

    Finanzierbarkeit ist natürlich die andere Frage. Aber wenn Kassenverträge sich von “jeder will da rein” zu “keiner will das mehr” entwickeln, muss am Weg über die Jahrzehnte irgendwas schief gelaufen sein und sollte korrigiert werden.

    Andererseits waren die attraktiven Kassenverträge auch Sache der Zeit, als noch großzügig Neuverschuldung gemacht wurde — kann also auch sein, dass die nie haltbar waren. Dann ist wieder der SPÖ-Ansatz besser, auch wenn mit den oben geschriebenen Bedenken.

    Zur Referenz: Habe bisher immer SPÖ gewählt, bis auf einmal Grün in Regionalwahlen. Hier schwanke ich aber wirklich zwischen den zwei Varianten von SPÖ und NEOS.

  5. Zwentendorf on

    Die Neos sind gegen etwas, das dem Pöbel helfen würde? Oh Wunder!

  6. Clean_Archer8374 on

    Ich finde das positiv. Zwangsarbeit zum billigen Preis ist Kommunismus im negativen Sinn.

    Sollen sie doch mehr Kassenplätze schaffen, und wenn sie diese nicht belegen können, gerne nachdenken, warum das so ist.

    Wenn man sich die Vergütung eines Facharztbesuchs (war so 25€) mal anschaut, wird schnell klar, warum man höchstens 3 Minuten Aufmerksamkeit bekommt, und komplexere Fälle gar nicht ordentlich behandelt werden können.

  7. RevolutionaryElk8101 on

    Dabei ist das eh schon ein Kompromiss. Eigentlich sollte das Konzept „wahlarzt“ gänzlich eingestellt werden.

  8. Gallienus91 on

    Die Forderung der SPÖ ist auch kompletter Schwachsinn. Wenn sie wollen dass mehr slots für Kassenpatienten geschaffen werden, könnten die Krankenkassen einfach mehr slots den Kassenärzten zu Verfügung stellen. Das kommt auf exakt das selbe.

    Nicht immer gleich mit der „Neoliberal“ Attacke kommen. Vorher bisl nachdenken.

  9. Classic_South_5374 on

    Falscher bzw. manipulativer Titel, denn das steht so nicht im Koalitionsabkommen. Das Model der SPÖ würde nämlich Zwang vorsehen.

  10. Tiroler_Manu on

    Neos sprengen wieder mal die Koalitions?

    ![gif](giphy|3kzJvEciJa94SMW3hN)

  11. zerenato76 on

    Damit darf bei jedem anderen Versuch “das steht nicht im Koalitionsvertrag” als Ausrede zu nutzen, huerauf verwiesen werden.

    Danke, Neos.

    (Bzw dürfte, wenn wir ernsthafte Journalisten hätten)

  12. StillCaterpillar3201 on

    Witzig wie die Neos von vielen hier wieder schlecht geredet werden obwohl sie sich den Artikel wahrscheinlich gar nicht durchgelesen haben

  13. derfritz on

    Der Gegenvorschlag ist nicht schlecht. Zumindest gibts einen Vorschlag, auch mal was erfrischend neues… Argumente für beide Varianten gäbe es, prinzipiell eine gute Diskussionsgrundlage.

  14. Die SPÖ hat kein Interesse daran am Gesundheitssystem irgendetwas zu verbessern und versucht ein selten dummes Pflaster drauf zu kleben – hier hab das für dich korrigiert.

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