
Sì, lo so comunque. Le discussioni sulla disuguaglianza di ricchezza stanno spuntando come funghi qui, sembra che ce ne sia uno ogni 2-3 giorni. Gli stessi argomenti si ripetono più e più volte, poi scompare nell’oscurità. Risciacquare, ripetere. Cercherò quindi di evidenziare un aspetto specifico dell’argomento che nella trattazione risulta particolarmente frainteso; e nascondi tutto il resto una volta.
Ecco: l’incomprensione diffusa tra l’azienda e l’imprenditore, intesi cioè come titolari dell’azienda. L’innesco specifico del thread è stato il seguente articolo: https://www.selektiv.at/kommentare/kraftlos-in-die-naechste-energie-krise/
Togliamoci un attimo la schiuma dalla bocca perché lo hanno scritto due persone della Raiffeisen su una piattaforma neoliberista e guardiamo solo le dichiarazioni. Si sostiene: fino al 2022 le aziende austriache erano più redditizie della media UE, dal 2022 sono in costante calo. Esatto. Si sostiene che la quota salariale sia storicamente molto elevata. Anche questo è corretto. È richiesto quello famoso "Restrizione salariale"l’inflazione come limite superiore assoluto per gli aumenti salariali.
Al più tardi a questo punto, la maggior parte delle persone probabilmente riceverà il proverbiale vaccino. Comprensibile. Dopotutto, l’1% più ricco detiene circa il 40-50% del patrimonio netto. Qui diventa chiarissimo l’equivoco dell’intero dibattito, che poi sfocia nei famosi conflitti.
Cos’è esattamente un’azienda? No, non il ricco azionista. Ma semplicemente l’insieme di ciò che fa funzionare la fabbrica. Dipendenti, sede operativa, mezzi di produzione, diritti di licenza, ecc. Questo non ha nulla a che fare con chi intasca il profitto. Potrebbe trattarsi di Elon Musk, o dell’intera forza lavoro, come nelle cooperative spagnole di Mondragon.
Se oggi si sottolinea costantemente che le aziende non stanno andando bene e che dal 2022 stanno peggiorando costantemente, in realtà è corretto. E non ha nulla a che fare con l’essere per "i ricchi" È. Se un’azienda non è redditizia, diminuiscono non solo i profitti, ma anche la capacità di operare e di fare investimenti. Non ci sono macchine nuove. Non una nuova tecnologia. L’apertura dei canali di vendita sta diventando sempre più difficile. Ecc. Se siete a favore dello sgravio delle imprese, ciò non significa che siete anche a favore della massimizzazione dei profitti dei proprietari.
I veri problemi legati alla nostra esorbitante disuguaglianza di ricchezza non sono le aziende. Ma gli imprenditori. I proprietari. Le fondazioni private. Che hanno nascosto somme orrende di denaro in strutture ipercomplesse e ottimizzate dal punto di vista fiscale, spesso all’estero. Che attraverso queste strutture detengono gran parte del patrimonio immobiliare. A Vienna, ad esempio, solo poco meno del 20% delle persone abita in abitazioni tradizionali. Quasi un terzo degli appartamenti lo sono "Investimenti". Questo non ha NIENTE a che fare con questo "Perseguire" fare.
TL; DR (prima che la situazione sfugga ancora di più al controllo): L’unica direzione politica corretta deve essere: alleviare sia (!) le aziende che (!) i dipendenti. Mantenere il potere d’acquisto senza contemporaneamente aumentare i costi per le aziende. Come funziona? Focus sui proprietari (anche) delle aziende dietro di loro. Bisogna chiedere a LORO di pagare. Ma stiamo attenti a non perderci nella lotta di classe. IL "Nemico" non è l’azienda.
Unternehm*er vs Unternehm*en – das Missverständnis bei Vermögensdebatten
byu/Odra_dek inAustria
di Odra_dek
7 commenti
Worin liegt der Unterschied zwischen einer Person, die ihr Unternehmen als Einzelunternehmen betreibt und einer Person, die ihr Unternehmen als GmbH betreibt? Erstere ist gut und muss entlastet werden, letztere ist böse und muss zur Kassa gebeten werden? Über 90% der GmbHs in Österreich sind 1-Mann-GmbHs (100% GmbH-Anteile, einziger Geschäftsführer, keine Angestellten).
wennst die Unternehmen entlastest, was wird wohl passieren? Die Unternehmer und Chefs geben es so wenig wie nötig an die Mitarbeiter weiter und stecken sich noch mehr in ihr Privatvermögen ein.. gute Nacht
Doch sehr wohl ist ein viel zu großes Unternehmen immer der Feind. Coca Cola zum Beispiel. Svarovski ist auch ein Unternehmen dass immer der Feind bleiben wird, allein schon deswegen was sie herstellen.
Ja natürlich sind es die Superreichen dahinter welche die ganzen Entscheidungen treffen, aber hier zu trennen ist einfach dumm.
Was soll die Moral dieses Beitrags sein? Die Superreichen machen den armen armen Kapitalismus kaputt oder was?
Hat irgendwer hier schon mal drüber nachgedacht dass es NICHT UNENDLICH Ressourcen hier am Planeten gibt und die meisten Firmen so wie es jetzt läuft eh nicht mehr weiter existieren sollten??
Inflation sollte MINUMUM nicht maximum sein… kann ja nicht sein dass ich jahr für jahr weniger von meinem Geld leben kann obwohl ich nichts an meinen gewohnten ändere.
Und wenn es Unternehmen schlecht ginge, könnten sich die Unternehmer/Shareholder/ScheißDieWandAn nicht so viel auszahlen lassen. Die Superreichen wie Musk bekommen von Banken Geld in den Arsch gesteckt. Der Rest nimmt es aus dem eigenen Unternehmen. Und das ist meist viel mehr als alle anderen Angestellten. Klar Risiko und so… aber irgendwann ist es auch genug. Du brauchst keine halbe Millionen im Jahr auszahlen. Zahl lieber den Mitarbeitern das was sie brauchen um zu leben.
Ich stimme dir zu. Das Problem ist leider, dass wenn es darum geht Unternehmen “zu entlasten” dann geht das immer in die Taschen des Besitzers, wenn es darum geht von Unternehmen “mehr zu fordern” leiden die Mitarbeiter drunter. Wie zum Beispiel die Lohnsteuer. Seit jeher als “Feind der Arbeitnehmer” verteufelt, weil wenns die nicht gäbe, könnte der Chef die Differenz an die MA auszahlen. Ich glaube eher, dass eine Abschaffung der Lohnsteuer nicht auf mich “downtricklen” würde, sondern rein in die Tasche des Unternehmers wandern würde. Dafür muss mir dann eine weitere Sozialleistung gestrichen werden, weil der Staat kein Geld mehr hat. So wurde zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts mal wieder der einfache Bürger doppelt gef***.
Wenn ein Unternehmen nur profitabel ist, weil es seine Mitarbeiter ausbeutet und Steuern hinterzieht, ist es kein gutes Geschäftsmodell und sollte “vom Markt geregelt” werden und nicht durch Steuerzuckerl am Leben gehalten werden. Rant over.
Die Probleme sind, dass Eigentum und Kapitalerträge weniger stark besteuert werden als der Verkauf von Lebenszeit.
Lohnsteuer auf 100.000€ >>>> Kest auf 100.000€
Für ersteres muss ich aktiv Zeit aufwenden, für letzteres 100.000€ in ein Depot schieben. Ich sehe die Ungleichheit einfach hier.
Letzteres wird halt auch niemand wollen, weil ETFs mittlerweile eine beliebte Sparform sind…
Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer reden wir erst gar nicht.
Dass Immonilien kein Investment sein sollten ist jedoch eine unbeliebte Meinung glaube ich…leider.
>Threads zur Vermögensungleichverteilung schießen hier wie Schwammerl ausm Boden, gefühlt alle 2-3 Tage gibts einen
du hast da was verwechselt. gefühlt gibts jeden tag 2-3!