Die Dokumentation zeigt Symptome einer strukturellen Krise, deutet sie aber am Ende noch immer im alten Vokabular von Hilfe, Begleitung und „echter Integration“. Für den Einzelfall mag das sinnvoll sein; als Erklärung der Wiener Lage greift es zu kurz. Denn wenn Statistik Austria zugleich berichtet, dass bei Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten mit Zuerkennung im Jahr 2024 zwei von drei Alphabetisierungsbedarf hatten und fast die Hälfte davon sogar in ihrer Herkunftssprache, dann beginnt das Problem eben oft weit vor dem ersten Deutschkurs und weit vor jeder sozialpädagogischen Begleitung. Die unbequeme Frage lautet dann nicht mehr nur, wie man Integration besser organisiert, sondern ob Politik die Grenzen integrationsfähiger kultureller Distanz über Jahre systematisch unterschätzt hat. Genau darin läge, aus meiner Perspektive, der härteste Einwand gegen den Film: Er dokumentiert die Krise durchaus, bleibt begrifflich aber noch in jener Integrationssemantik gefangen, die diese Krise mit hervorgebracht hat.
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Das grösste Problem meiner Meinung nach ist die immer grösser werdende MENAPT (Mittlerer Osten, Nordafrika, Pakistan, Türkei) Parallelgesellschaft. Vollkommen durchfinanziert vom einheimischen Steuerzahler, angefangen vom “Integrationskurs” bis hin zur Gemeindewohnung, in der ja kein Lift und Balkon fehlen darf (siehe Doku).
Selbst die als “Musterbeispiele” vorgestellten Migranten, die seit Jahrzehnten hier sind, sprechen oftmals nur mangelhaftes Deutsch und leben in einer komplett migrantischen Welt.
Das ist das Wien in dem heute 41% der Volksschüler der Religion des Islam angehören.
Wie wird das erst in 10, 15 Jahren aussehen, wenn die autochthone Bevölkerung langsam die Bevölkerungsmehrheit in unseren urbanen Räumen verliert?
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Die Dokumentation zeigt Symptome einer strukturellen Krise, deutet sie aber am Ende noch immer im alten Vokabular von Hilfe, Begleitung und „echter Integration“. Für den Einzelfall mag das sinnvoll sein; als Erklärung der Wiener Lage greift es zu kurz. Denn wenn Statistik Austria zugleich berichtet, dass bei Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten mit Zuerkennung im Jahr 2024 zwei von drei Alphabetisierungsbedarf hatten und fast die Hälfte davon sogar in ihrer Herkunftssprache, dann beginnt das Problem eben oft weit vor dem ersten Deutschkurs und weit vor jeder sozialpädagogischen Begleitung. Die unbequeme Frage lautet dann nicht mehr nur, wie man Integration besser organisiert, sondern ob Politik die Grenzen integrationsfähiger kultureller Distanz über Jahre systematisch unterschätzt hat. Genau darin läge, aus meiner Perspektive, der härteste Einwand gegen den Film: Er dokumentiert die Krise durchaus, bleibt begrifflich aber noch in jener Integrationssemantik gefangen, die diese Krise mit hervorgebracht hat.
Das grösste Problem meiner Meinung nach ist die immer grösser werdende MENAPT (Mittlerer Osten, Nordafrika, Pakistan, Türkei) Parallelgesellschaft. Vollkommen durchfinanziert vom einheimischen Steuerzahler, angefangen vom “Integrationskurs” bis hin zur Gemeindewohnung, in der ja kein Lift und Balkon fehlen darf (siehe Doku).
Selbst die als “Musterbeispiele” vorgestellten Migranten, die seit Jahrzehnten hier sind, sprechen oftmals nur mangelhaftes Deutsch und leben in einer komplett migrantischen Welt.
Das ist das Wien in dem heute 41% der Volksschüler der Religion des Islam angehören.
Wie wird das erst in 10, 15 Jahren aussehen, wenn die autochthone Bevölkerung langsam die Bevölkerungsmehrheit in unseren urbanen Räumen verliert?