**Bei dem 16-jährigen Wiener kam es zur Hausdurchsuchung. Beweismittel und Datenträger wurden gesichert. Der Jugendliche war geständig**
Wien – Die Alarmglocken hat in der Vorwoche ein 16-jähriger Wiener bei den Staatsschutzbehörden schrillen lassen, als bekannt wurde, dass dieser auf seinem Instagram-Profil Bilder und Videos mit gewaltverherrlichenden, extremistischen und antisemitischen Inhalten gepostet hatte. Der Jugendliche verbreitete Bilder, auf denen er bzw. eine ihm nahestehende Person mit Waffen posierte. Auf einem anderen Video wurde eine israelische Fahne zerstört. Der Jugendliche konnte ausgeforscht werden.
Möglich wurde das, weil der Facebook-Konzern Meta, der auch Instagram betreibt, das Profil des Jungen am 12. Mai entdeckt und den heimischen Sicherheitsbehörden zur Prüfung übermittelt hatte. Auf einem geposteten Foto war ein deutlicher Wien-Bezug erkennbar. Binnen weniger Stunden gelang es der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), den Profilinhaber zu ermitteln.
Am 13. Mai um 1.00 Uhr in der Früh wurde eine von der Staatsanwaltschaft Wien angeordnete Hausdurchsuchung durchgeführt, Beweismittel wurden sichergestellt und verdächtige Datenträger beschlagnahmt.
In einer ersten Einvernahme war der 16-Jährige geständig, für die ihm zugeschriebenen Inhalte verantwortlich zu sein und diese verbreitet zu haben. Er wurde mit einem vorläufigen Waffenverbot belegt. Die Staatsanwaltschaft Wien leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verhetzung und Übertretungen nach dem Waffengesetz ein. Der 16-Jährige befindet sich vorerst auf freiem Fuß. (APA, 23.5.2026)
johnschnee on
Was ist jetzt deine Frage bzw dein Diskussionspunkt OP?
Oder bist du der Pressedienst des Standards?
Edit: Er hat dann später noch einen persönlichen Kommentar dazu verfasst. War ein Missverständnis, alles gut
CasualStockbroker on
Bemerkenswert, wie schnell Meta auf strafrechtlich relevante Inhalte reagieren kann. In der Vergangenheit habe ich auf Instagram aber ziemlich viel islamistischen, antisemitischen und rechtsextremen Dreck gesehen, der auch nach meinen Meldungen nach langer Zeit immer noch abrufbar ist.
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**Bei dem 16-jährigen Wiener kam es zur Hausdurchsuchung. Beweismittel und Datenträger wurden gesichert. Der Jugendliche war geständig**
Wien – Die Alarmglocken hat in der Vorwoche ein 16-jähriger Wiener bei den Staatsschutzbehörden schrillen lassen, als bekannt wurde, dass dieser auf seinem Instagram-Profil Bilder und Videos mit gewaltverherrlichenden, extremistischen und antisemitischen Inhalten gepostet hatte. Der Jugendliche verbreitete Bilder, auf denen er bzw. eine ihm nahestehende Person mit Waffen posierte. Auf einem anderen Video wurde eine israelische Fahne zerstört. Der Jugendliche konnte ausgeforscht werden.
Möglich wurde das, weil der Facebook-Konzern Meta, der auch Instagram betreibt, das Profil des Jungen am 12. Mai entdeckt und den heimischen Sicherheitsbehörden zur Prüfung übermittelt hatte. Auf einem geposteten Foto war ein deutlicher Wien-Bezug erkennbar. Binnen weniger Stunden gelang es der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), den Profilinhaber zu ermitteln.
Am 13. Mai um 1.00 Uhr in der Früh wurde eine von der Staatsanwaltschaft Wien angeordnete Hausdurchsuchung durchgeführt, Beweismittel wurden sichergestellt und verdächtige Datenträger beschlagnahmt.
In einer ersten Einvernahme war der 16-Jährige geständig, für die ihm zugeschriebenen Inhalte verantwortlich zu sein und diese verbreitet zu haben. Er wurde mit einem vorläufigen Waffenverbot belegt. Die Staatsanwaltschaft Wien leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verhetzung und Übertretungen nach dem Waffengesetz ein. Der 16-Jährige befindet sich vorerst auf freiem Fuß. (APA, 23.5.2026)
Was ist jetzt deine Frage bzw dein Diskussionspunkt OP?
Oder bist du der Pressedienst des Standards?
Edit: Er hat dann später noch einen persönlichen Kommentar dazu verfasst. War ein Missverständnis, alles gut
Bemerkenswert, wie schnell Meta auf strafrechtlich relevante Inhalte reagieren kann. In der Vergangenheit habe ich auf Instagram aber ziemlich viel islamistischen, antisemitischen und rechtsextremen Dreck gesehen, der auch nach meinen Meldungen nach langer Zeit immer noch abrufbar ist.