>Im Vergleich zum Jahr 2022 haben aber fast alle Medien deutlich weniger öffentliches Geld bekommen. Die Einschnitte sind für viele gravierend, und haben teilweise gravierende Folgen. Dazu gleich mehr.
>Bei den Inseraten waren vor allem die Bundesregierung sowie die Stadt Wien deutlich sparsamer als im Jahr davor. Bei den Förderungen war die öffentliche Hand hingegen vor allem bei Rundfunk- und Digitalisierungsförderungen sparsamer.
Mal was Gutes.
>Wofür genau die Krone Digitalisierungsförderung bekommt, bleibt – wie bei anderen Medien auch – weiterhin ein Rätsel. So gab es beispielsweise knapp eine Million Euro für das „Bewegtbildprojekt“ – nähere Informationen darüber gibt es nicht. Über die Intransparenz dieser Förderung haben wir [vor kurzem](https://kobuk.at/2024/03/was-wurde-eigentlich-aus-der-foerderung-zur-digitalen-transformation/) ausführlicher berichtet.
Ich fühle mich erinnert an die Debatte in der IT wo glaube ich der Zuckerberg von Facebook gesagt hat in Zukunft geht es nur mehr um Video. Und dann haben alle blog artigen platformen auf Video umgestellt und meiner Erinnerung ist rausgekommen dass es doch nicht so einfach ist, besonders dass “so und so macht jetzt auch Videos” nicht funktioniert und dass da immer jede technologie ihre eigenen Leute und Formate rausbringen.
>Die Vergabe von Inseraten sowie die Förderungen insgesamt werden zurecht immer wieder kritisiert. Einfach nur weniger Geld auszugeben, ohne vorher ein adäquates, modernes Medienförderungssystem aufzusetzen, kann jedoch auch nicht die Lösung sein. **Denn auch für viele Privatmedien sind öffentliche Gelder längst nicht mehr der Schnittlauch auf dem Butterbrot, sondern im Gegenteil: Brot und Butter zugleich.**
Ich finde dann soll man hinterfragen ob das Privatmedien sind. Das wäre meiner Meinung nach eine spannende Diskussion, was genau ist jetzt wirklich das Geschäftsmodell vs die Existenzberechtigung von Medien. Besonders wenn es so ist dass es schlichtweg nicht mehr möglich ist ein Medium im klassischen Sinn mit Redaktion und Qualitätsüberprüfung zu betreiben (im Vergleich zu “ein Typ oder eine Typin vom Wohnzimmer aus”) auf eine Art die kostendeckend ist und die einzige nicht öffentliche Alternative ist dass sich Medien als reine Propagandaschleuder von Milliardären gehalten werden denen wurscht sein kann dass die dauer defizitär sind.
1 commento
>Im Vergleich zum Jahr 2022 haben aber fast alle Medien deutlich weniger öffentliches Geld bekommen. Die Einschnitte sind für viele gravierend, und haben teilweise gravierende Folgen. Dazu gleich mehr.
>Bei den Inseraten waren vor allem die Bundesregierung sowie die Stadt Wien deutlich sparsamer als im Jahr davor. Bei den Förderungen war die öffentliche Hand hingegen vor allem bei Rundfunk- und Digitalisierungsförderungen sparsamer.
Mal was Gutes.
>Wofür genau die Krone Digitalisierungsförderung bekommt, bleibt – wie bei anderen Medien auch – weiterhin ein Rätsel. So gab es beispielsweise knapp eine Million Euro für das „Bewegtbildprojekt“ – nähere Informationen darüber gibt es nicht. Über die Intransparenz dieser Förderung haben wir [vor kurzem](https://kobuk.at/2024/03/was-wurde-eigentlich-aus-der-foerderung-zur-digitalen-transformation/) ausführlicher berichtet.
Whut?
>Bei den Förderungen gab es 1,9 Millionen Euro weniger – und das hatte **Auswirkungen**. Im Oktober wurde [bekannt](https://www.diepresse.com/17769294/der-standard-plant-sparpaket-25-kuendigungen-angemeldet), dass der Standard **25 Mitarbeiter beim AMS angemeldet** hat. Schon zuvor, im Sommer, wurde das Videoteam von [DerStandard.TV](http://DerStandard.TV) [massiv verkleinert](https://kurier.at/kultur/medien/einsparungen-beim-standard-zehn-personen-betroffen/402504606). Der Standard hat 2023 rund 300.000 Euro weniger Privatrundfunkförderung bekommen, was wohl der Grund dafür sein dürfte.
Ich fühle mich erinnert an die Debatte in der IT wo glaube ich der Zuckerberg von Facebook gesagt hat in Zukunft geht es nur mehr um Video. Und dann haben alle blog artigen platformen auf Video umgestellt und meiner Erinnerung ist rausgekommen dass es doch nicht so einfach ist, besonders dass “so und so macht jetzt auch Videos” nicht funktioniert und dass da immer jede technologie ihre eigenen Leute und Formate rausbringen.
>Die Vergabe von Inseraten sowie die Förderungen insgesamt werden zurecht immer wieder kritisiert. Einfach nur weniger Geld auszugeben, ohne vorher ein adäquates, modernes Medienförderungssystem aufzusetzen, kann jedoch auch nicht die Lösung sein. **Denn auch für viele Privatmedien sind öffentliche Gelder längst nicht mehr der Schnittlauch auf dem Butterbrot, sondern im Gegenteil: Brot und Butter zugleich.**
Ich finde dann soll man hinterfragen ob das Privatmedien sind. Das wäre meiner Meinung nach eine spannende Diskussion, was genau ist jetzt wirklich das Geschäftsmodell vs die Existenzberechtigung von Medien. Besonders wenn es so ist dass es schlichtweg nicht mehr möglich ist ein Medium im klassischen Sinn mit Redaktion und Qualitätsüberprüfung zu betreiben (im Vergleich zu “ein Typ oder eine Typin vom Wohnzimmer aus”) auf eine Art die kostendeckend ist und die einzige nicht öffentliche Alternative ist dass sich Medien als reine Propagandaschleuder von Milliardären gehalten werden denen wurscht sein kann dass die dauer defizitär sind.