Warum Ö eine von den Besatzungsmächten (vor allem RU) aufgezwungene Neutralität so zum integralen Teil unserer Identität hochstilisiert hat versteh ich schon lange nicht mehr…
Nato ist mir wurscht (mal schaun was Trump die nächsten 4 Jahre damit macht), was wir brauchen ist eine starke EU-einheitliche Außenpolitik mit einer EU-Armee die dieser Außenpolitik notfalls den entsprechenden Nachdruck verleihen kann. “You and what Army?” ist leider auch im 21. Jhd noch eine relevante Frage die man entsprechend beantworten können sollte.
newengpat on
Mia san richtige Schmarotzer in dieser Hinsicht. MMn ist die Neutralität wie wir sie heute kennen nur mit Nuklearwaffen haltbar. Wäre Ö wenige hundert km weiter östlich positioniert würd keiner mehr auf die Neutralität so herumreiten. Neutralität bringt einem nur dann was, wenn man sie auch im Notfall verteidigen kann und wenn ein etwaiger Aggressor sie auch anerkennt. Die Ukraine war auch „neutral“, hat ihnen nur nicht besonders viel gebracht..
Snarknado3 on
Österreich leidet unter Stockholmsyndrom. Wir wollten die Neutralität 1955 nicht- sie wurde uns von Khrushchov aufgezwungen. Sonst wäre die UdSSR nicht abmarschiert. Und wir haben diese Demütigung “bewältigt”, indem wir bis heute auf diese Neutralität stolz sind, sie gar als “identitätsstiftend” verstehen. Sogar der Nationalfeiertag fällt auf das Datum ihrer Deklaration- es ist so erbärmlich.
Weg mit dieser beschissenen Neutralität, weg mit der Moskau-Connection, und zur Hölle mit den Putinfreunden im Nationalrat.
Bacdy09 on
Neutralität und „atomfreies Österreich“ beides Dinge IMHO, die man sofort ablegen könnte
D4B34 on
Die Bevölkerung ist aber offensichtlich noch nicht bereit, diese Neutralität abzulegen. Von Links bis Rechts ist man sich da relativ einig, dass es Sinn macht, weiter daran festzuhalten. Solange das der Fall ist, wird auch die Politik nichts daran ändern.
5 commenti
Warum Ö eine von den Besatzungsmächten (vor allem RU) aufgezwungene Neutralität so zum integralen Teil unserer Identität hochstilisiert hat versteh ich schon lange nicht mehr…
Nato ist mir wurscht (mal schaun was Trump die nächsten 4 Jahre damit macht), was wir brauchen ist eine starke EU-einheitliche Außenpolitik mit einer EU-Armee die dieser Außenpolitik notfalls den entsprechenden Nachdruck verleihen kann. “You and what Army?” ist leider auch im 21. Jhd noch eine relevante Frage die man entsprechend beantworten können sollte.
Mia san richtige Schmarotzer in dieser Hinsicht. MMn ist die Neutralität wie wir sie heute kennen nur mit Nuklearwaffen haltbar. Wäre Ö wenige hundert km weiter östlich positioniert würd keiner mehr auf die Neutralität so herumreiten. Neutralität bringt einem nur dann was, wenn man sie auch im Notfall verteidigen kann und wenn ein etwaiger Aggressor sie auch anerkennt. Die Ukraine war auch „neutral“, hat ihnen nur nicht besonders viel gebracht..
Österreich leidet unter Stockholmsyndrom. Wir wollten die Neutralität 1955 nicht- sie wurde uns von Khrushchov aufgezwungen. Sonst wäre die UdSSR nicht abmarschiert. Und wir haben diese Demütigung “bewältigt”, indem wir bis heute auf diese Neutralität stolz sind, sie gar als “identitätsstiftend” verstehen. Sogar der Nationalfeiertag fällt auf das Datum ihrer Deklaration- es ist so erbärmlich.
Weg mit dieser beschissenen Neutralität, weg mit der Moskau-Connection, und zur Hölle mit den Putinfreunden im Nationalrat.
Neutralität und „atomfreies Österreich“ beides Dinge IMHO, die man sofort ablegen könnte
Die Bevölkerung ist aber offensichtlich noch nicht bereit, diese Neutralität abzulegen. Von Links bis Rechts ist man sich da relativ einig, dass es Sinn macht, weiter daran festzuhalten. Solange das der Fall ist, wird auch die Politik nichts daran ändern.