Share.

    8 commenti

    1. FinancialRecording34 on

      >Kommenden Dienstag (14. Jänner) beginnt am Klagenfurter Landesverwaltungsgericht das öffentliche Verfahren gegen das Kärntner Lakeside Festival. Wie berichtet, erhielt der gemeinnützige Verein 2023 Post von der Finanzpolizei. Es handelte sich um einen Strafantrag, in dem Vereinsmitglieder angeführt sind, die nach Sichtweise der Finanzpolizei bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) hätten angemeldet werden müssen. Der Verein wurde am 15. Juli 2023 vom Amt für Betrugsbekämpfung überprüft, dabei wurden 192 Verfehlungen festgehalten, das heißt, diese Personen hätten angemeldet gehört. **Gefordert werden laut dem Anwalt des Vereins 730 Euro pro Person. Das ergibt in Summe eine Strafe von über 140.000 Euro – plus zehn Prozent Verfahrenskosten.**

      >Genau um so eine Argumentation zu verhindern, hätten alle Helfer und Helferinnen vor Ort Unentgeltlichkeitserklärungen ausgefüllt, doch das wird ignoriert. Doch **wurden die Verpflegung vor Ort und der Zugang zum Festival bei einem Kartenpreis von 97 Euro im Jahr 2023 von der Finanzpolizei als Bezüge gewertet**.

      >Der Anwalt des Vereins ist Rudolf Vouk, er beanstandet in der Kleinen Zeitung, dass die 192 Übertretungen kumuliert wurden, die Strafen für jeden einzelnen nicht angemeldeten Mithelfenden zusammengerechnet wurden. **„Dieses Kumulationsprinzip hat der Europäische Gerichtshof in Sachen Lohn- und Sozialdumpinggesetz schon als unionsrechtswidrig festgelegt.“** Die BH verweist auf Bestimmungen des ASVG und des VStG, beide seien „nach wie vor in Kraft und daher von der Strafbehörde anzuwenden“.

      Mach Kärnten kulturlos wieder

    2. FragCool on

      Hätten die Helfer um die Gratis Arbeit für den Verein leisten zu können, auch noch Eintritt zahlen sollen?

      Damit ist jedes Feuerwehrfest jetzt Geschichte, oder?

      Weil da kriegst auch Essen und kannst gratis rein (falls es Eintritt gibt) als Helfer!

    3. Also die Verpflegung als Bezahlung zu rechnen ist schon extrem kleinlich, aber der Argumentation mit der Karte kann man schon folgen. Dazu müsste man halt genauer die Konstruktion wissen, i.e. sind das alles Vereinsmitglieder oder nicht? Weil dann ließe sich ja einfach argumentieren Eintritt für Vereinsmitglieder frei und für alle anderen halt X €.

      E: jaja könnt mich jetzt gerne haten, aber am Ende ist es halt Sozialdumping. Leute werden für unbezahlte Arbeit mit “Gratisticket” geködert und weder anständig bezahlt noch versichert. Aber wenn der Chef am Bau sowas tut ist er gaaanz böse. Zweierlei Maß much?

    4. 111111MMMC on

      Nicht wertend. Aber wie bewirtet und betreut man 2,5k menschen nur mit ehrenamtlichen.
      Ich war schon öfter bei festl von verreinen und da waren nie solche besucherzahlen und teilweise hat man zusätzlich zu den freiwilligen bezahlte kräfte gehabt die angemeldet waren.

    5. utopianlasercat on

      Da bräucht halt nur ein gschickter Junger Elon…äh, Bursch von den NEOS kommen – und zack braucht man die Mitarbeiter nedamal mehr versichern wenn die ja für die Reputation arbeiten. 

      Is natürlich im Fall des Festivals offensichtlich Schwachsinn, aber ich versteh schon warum es das Gesetz gibt.

    6. pampfelimetten on

      Das kann nur eine irre Einzelmeinung eines irren Beamten sein. Wenn sich diese Logik durchsetzt, müsstest du auch jedem Angestellten den Eintrittspreis als geldwerten Anteil bei der Lohnverrechnung berücksichtigen. Und jedes Glas Saft genauso.
      Das ist derart realitätsfremd, das kann nicht durchgehen. Sonst ist der gesamte Kultur Sektor, egal ob gemeinnützig oder profitorientiert, schlagartig tot.

    7. Ah kacke, haben sie nach Aufforderung keine Schwarzgeld a den Beamten abgedrückt und jetzt will er sie fertig machen? Muss man in Kärnten schon wissen das da die richtigen Stellen gut geschmiert sein wollen.

    Leave A Reply