Die Überschrift sollte lauten: jeder mit IQ >50 verliert Vertrauen in Politik
janabottomslutwhore on
stimmt nicht, hatte nie vertrauen in die politik
DonManuel on
Mir kommt eher vor, den meisten ist in diesem Alter Politik eher egal. Fangen vielleicht langsam an, sich wirklich eine Meinung zu bilden. Aber “Vertrauen” in die Politik ist für den einfachen Wähler eigentlich noch nie gerechtfertigt gewesen. Der Wähler soll da lieber immer nach Kontrolle trachten, da muss dann auch der Journalismus helfen.
Possible_Lemon_9527 on
>Rund 90 Prozent der jungen Menschen in Österreich sehen die Demokratie als die beste Staatsform an. Doch nur noch 44 Prozent finden, dass das heimische politische System auch gut funktioniert. 2018 waren es noch 69 Prozent.
Naja, wer könnte es ihnen verübeln? Auch ich bin nicht der Meinung, dass das heimische politische System gut funktioniere, sehe Demokratie aber trotzdem als die beste Staatsform an. Meiner Meinung nach haben wir in Österreich derzeit eine toxische Mischung, in der:
* einerseits Politik viel zu parteienfokussiert ist. Relevant sind Themen, de facto sind alle wichtigen politischen Entscheidungen des einzelnen Bürgers aber Parteientscheidungen. Da es für die allermeisten Menschen aber keine wirklich “richtige Partei” gibt, sondern jede einzelne Partei aus Sicht des Einzelnen auch hier und da fürchterliche Inhalte hat, muss man immer das kleinste Übel wählen. “friss oder stirb!” quasi.
* gleichzeitig aber Parteien zu personenfokussiert sind. Ganze Koalitionen zerbrechen oder kommen nicht erst zu Stande, nur weil Einzelpersonen sich untereinander nicht so gut verstehen. Stellt euch vor, es wäre in der Wirtschaft so: “Nein, beim Spar gibt es kein Red Bull mehr, weil die beiden Unternehmenschefs sich leider untereinander nicht ganz so gut verstehen und dann wären Geschäftsbeziehungen seltsam!” Was für ein Kindergarten!
9 commenti

Die Überschrift sollte lauten: jeder mit IQ >50 verliert Vertrauen in Politik
stimmt nicht, hatte nie vertrauen in die politik
Mir kommt eher vor, den meisten ist in diesem Alter Politik eher egal. Fangen vielleicht langsam an, sich wirklich eine Meinung zu bilden. Aber “Vertrauen” in die Politik ist für den einfachen Wähler eigentlich noch nie gerechtfertigt gewesen. Der Wähler soll da lieber immer nach Kontrolle trachten, da muss dann auch der Journalismus helfen.
>Rund 90 Prozent der jungen Menschen in Österreich sehen die Demokratie als die beste Staatsform an. Doch nur noch 44 Prozent finden, dass das heimische politische System auch gut funktioniert. 2018 waren es noch 69 Prozent.
Naja, wer könnte es ihnen verübeln? Auch ich bin nicht der Meinung, dass das heimische politische System gut funktioniere, sehe Demokratie aber trotzdem als die beste Staatsform an. Meiner Meinung nach haben wir in Österreich derzeit eine toxische Mischung, in der:
* einerseits Politik viel zu parteienfokussiert ist. Relevant sind Themen, de facto sind alle wichtigen politischen Entscheidungen des einzelnen Bürgers aber Parteientscheidungen. Da es für die allermeisten Menschen aber keine wirklich “richtige Partei” gibt, sondern jede einzelne Partei aus Sicht des Einzelnen auch hier und da fürchterliche Inhalte hat, muss man immer das kleinste Übel wählen. “friss oder stirb!” quasi.
* gleichzeitig aber Parteien zu personenfokussiert sind. Ganze Koalitionen zerbrechen oder kommen nicht erst zu Stande, nur weil Einzelpersonen sich untereinander nicht so gut verstehen. Stellt euch vor, es wäre in der Wirtschaft so: “Nein, beim Spar gibt es kein Red Bull mehr, weil die beiden Unternehmenschefs sich leider untereinander nicht ganz so gut verstehen und dann wären Geschäftsbeziehungen seltsam!” Was für ein Kindergarten!
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und das ist gewollt
Excuse me, wer hat Vertrauen in der Politik?
Ja also no shit sherlock es macht auch kaum eine Partei Politik für gen z