> Dass sich jetzt plötzlich der Preis vervielfacht hat, wird sich wohl nicht besonders förderlich auf die Nutzungsbereitschaft auswirken. In der Praxis kommt es jetzt nämlich zu folgender paradoxen Situation: Wer den Namen und das Geburtsdatum selbst in die Online-Abfragemaske eintippt, muss 11,90 Euro blechen. Wer aufs Meldeamt geht und dort einem Mitarbeiter die Daten ansagt, damit dieser sie dann in den Computer eingibt und den Auszug ausdruckt, zahlt hingegen nur 3,30 Euro. Die zusätzlichen 8,60 Euro gelten nämlich bei mündlichen Anträgen nicht: „diese fallen nicht in den Anwendungsbereich des Gebührengesetzes und können daher auch keiner Gebühr nach dem Gebührengesetz unterliegen“, erklärt das Finanzministerium. Entwaffnend logisch.
Interessant ist, dass es da wohl nicht mal eine Gesetzesaenderung gab. Das wird jetzt einfach eingehoben.
Die persoenliche Meldebestaetigung ist damit jetzt auch 25,90 Euro online und 11,60 Euro addressiert.
Much_Divide_2425 on
Ja, dann werd ich in Zukunft wieder die Zeit der Leute auf dem Amt verschwenden. Lol
Schroedingers_Tomcat on
Super, freu mich schon, wenn die Ämter dann jammern, dass ihre Arbeit liegen bleibt, weil ständig Parteien solche 0815 Gschichtln wollen. Wir sind echt *die* Experten in Sachen Digitalisierung…
Mormegil81 on
Digitalisierung in Österreich (stellt euch hier den Clown Emoji vor, nachdem dieser jetzt auf r/Austria verboten ist)
4 commenti
> Dass sich jetzt plötzlich der Preis vervielfacht hat, wird sich wohl nicht besonders förderlich auf die Nutzungsbereitschaft auswirken. In der Praxis kommt es jetzt nämlich zu folgender paradoxen Situation: Wer den Namen und das Geburtsdatum selbst in die Online-Abfragemaske eintippt, muss 11,90 Euro blechen. Wer aufs Meldeamt geht und dort einem Mitarbeiter die Daten ansagt, damit dieser sie dann in den Computer eingibt und den Auszug ausdruckt, zahlt hingegen nur 3,30 Euro. Die zusätzlichen 8,60 Euro gelten nämlich bei mündlichen Anträgen nicht: „diese fallen nicht in den Anwendungsbereich des Gebührengesetzes und können daher auch keiner Gebühr nach dem Gebührengesetz unterliegen“, erklärt das Finanzministerium. Entwaffnend logisch.
Interessant ist, dass es da wohl nicht mal eine Gesetzesaenderung gab. Das wird jetzt einfach eingehoben.
Die persoenliche Meldebestaetigung ist damit jetzt auch 25,90 Euro online und 11,60 Euro addressiert.
Ja, dann werd ich in Zukunft wieder die Zeit der Leute auf dem Amt verschwenden. Lol
Super, freu mich schon, wenn die Ämter dann jammern, dass ihre Arbeit liegen bleibt, weil ständig Parteien solche 0815 Gschichtln wollen. Wir sind echt *die* Experten in Sachen Digitalisierung…
Digitalisierung in Österreich (stellt euch hier den Clown Emoji vor, nachdem dieser jetzt auf r/Austria verboten ist)