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    4 commenti

    1. Dekagramsci on

      >Der mittlerweile pensionierte Polizist hatte ab 2015 – also noch in seiner aktiven Zeit – laut Anklägerin „gezielt Nazi-Propaganda betrieben, den Holocaust geleugnet und Adolf Hitler verherrlicht“. Er teilte Artikel, in denen die Meinung vertreten wurde, in Auschwitz hätten gute Bedingungen für die Gefangenen geherrscht und der Massenmord an Juden sei eine Lüge. „Die Holocaust-Leugnung ist keine historische Debatte, sondern eine Straftat“, stellte die Anklägerin in aller Deutlichkeit klar.

      >(…)

      >Geteilt hat er auch zu Corona-Zeiten ein Bild von Adolf Hitler mit erhobenem Arm, unter dem stand, nun werde anstelle von Händeschütteln endlich wieder „normal gegrüßt“. Die Auswertung der Chats ergab noch mehrere ähnliche Nachrichten und Bilder, die er verschickt hatte.

      >Die Geschworenen sprachen den Pensionisten – nicht ganz einstimmig – vom Vorwurf der nationalsozialistischen Wiederbetätigung frei. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

    2. Das Problem ist, dass rechtes und zuteils antisemitisches Gedankengut sich generell ziemlich stark in unserer Exekutive eingefräst hat.
      Man braucht nur Amtshandlungen mitbeobachten wo es in erster Linie nicht wirklich ums Delikt geht, sondern einfach darum, sich mind. zu zweit, vorzugsweise zu fünft aufzubauschen und im Chor die Frage „Verstengans Deitsch? Wos mochens do?“ zu stellen. Im mildesten Fall. Meistens ist es dann doch eher ein „Heast gandhi, entweder du mochst mit oder wir pockn dich jetzt zam“.

      Ob die Polizei selbst daran schuld ist – darüber kann man streiten. Man ist auf Dauer vor racial profiling nicht gewahrt, wenn man ständig mit so einer Klientel zu tun hat, würd ich mal meinen.

      Vielleicht würde der Polizei ein regelmäßiger Werte, Ethik und Antisemitismuskurs nicht schlecht tun.
      Dass sich an der demographisch Zusammensetzung Österreichs auch was ändern muss, ist wiederum ein anderes Thema.

      Das mal nur so als kleiner Exkurs… zum Artikel selbst: sowas und jedwede Verharmlosung des Holocaust gehören sicher nicht freigesprochen.

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