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    3 commenti

    1. Wenn man das so liest, so eine richtig unnedige scheiß Aktion, die dann noch unglücklich verlaufen ist, wodurch zwei Leben für immer verändert wurden.

      Ich will den Angreifer gar nicht in Schutz nehmen. Wer sich nicht kontrollieren kann und hinhaut, muss auch mit den Konsequenzen leben. Es hört sich aber an, als wäre das ein sehr unglücklicher Sturz gewesen. In einer anderen Welt hat er die Hände ned in der Hosentasche und stützt sich “einfach” ab.

      Also: Leute, saufts ned zu viel und passts auf euch auf.

    2. darealmoneyboy on

      Jo, so ist das halt. *Do stupid things, win stupid prizes.*

      Wird Zeit, dass man das Aggressionspotenzial nachfolgender Generationen auch entsprechend behandelt. “Einfach so” haust du keinem MEnschen in die Goschn. Da hast du entweder ein gravierendes Aggressionsproblem aufgrund von kleinen Genitalien oder anderen entmännlichenden Dingen, oder es ist kulturell verankter, dass man so “Mann” ist. Mit 23 kann man das definitiv nicht auf mehr auf Pubertät o.Ä. stützen bzw. sagen “er wusste nicht was er tut”. Ich kann mir schon genau vorstellen wie es dazu kam: der Typ hat den Burgstaller angequatscht, der hat gesagt er soll ihn in Frieden lassen, tat er nicht, Burgstaller beleidigte und schon kam der Schubser + Schlag.

      Ghört dem Trottel. “Er betonte, er habe grundsätzlich kein Aggressionsproblem: „So was ist mir noch nie passiert und wird nie mehr passieren.“ glaubt dir halt niemand wenn du sofort zuschlägst. Burlis mit Aggressionsproblemen sind keine Männer.

    3. RoronoaZorro on

      Da is er noch sehr glimpflich davongekommen, der Angreifer – ob ihm bei dem Verfahren die Prominenz Burgstallers und das Medieninteresse vielleicht sogar geholfen hat (attraktiverer Fall für Verteidiger)?

      Natürlich muss man sagen, dass hier enorm viel unglücklich gelaufen ist.
      Und ich glaub ihm auch, dass er keine schwerwiegenden Verletzungen zufügen wollte (auch wenns natürlich leicht ist, zu sagen “Ich wollt nicht, dass er an Schädelbruch und a Gehirnblutung erleidet, als ich erm ind Pappn ghaut hab”).

      Aber am Ende des Tages steht halt doch ein laut Täter unprovozierter Angriff, der zur Folge hatte, dass ein anderer Mensch einen Schädelbruch, eine Hirnblutung und potentiell permanente Einschränkungen von 3 Sinnen erlitten hat. (Und alles, was damit einhergeht)
      Und dann noch – wenngleich sicherlich eine Kurzschluss-/Panikreaktion – unterlassene Hilfeleistung, weil der Täter weggelaufen ist, als das Opfer regungslos am Boden gelegen ist.

      Ob ich und du da nur mit 16 Monaten bedingt aussteigen will ich bezweifeln. Auch als Unbescholtene, die geständig sind und Reue zeigen.

      PS: Die Formulierung mit “ursächlich war nur der Sturz, nicht der Schlag” find ich auch selten deppat. Das is, als würd man sagen “Ja, mein Mandant hat das Opfer zwar mit einem Küchenmesser in den Bauch gestochen, aber todesursächlich war ja nur der Blutverlust.”
      Oder “Ja, mein Mandant hat dem Opfer beide Beine gebrochen und es im Wald liegen gelassen, aber todesursächlich war, dass das Opfer verhungert ist.”

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