
Per la lettura di Lazy: un austriaco si lamenta dei doppi standard.
Versione lunga: oggi al lavoro sulla popolazione austriaca e sulla loro mancanza di volontà nei confronti dei militari. Questo era principalmente responsabile di questo articolo standard (https://www.derstandard.at/story/3000000240796/wer-soll-dieses-land-verteidigen).
La mia opinione è chiara. Penso che l’austriaca media sia principalmente un egoista opportunistico, persino un codardo. Particolarmente facile da osservare sull’autocucia “Patriots”, che i cercatori di asilo (per favore inserire la nazionalità qui) chiedono di tornare a casa e difendere il loro paese, ma sono troppo bravi per questo perché “questo paese è (inserire qui il cliché)”.
Sono consapevole che nessuno vuole morire in guerra, ma mettere la testa nella sabbia non è una soluzione. Credo che ciò che abbiamo costruito qui, con tutte le sue stranezze, merita la pena preservare. Con tutte le conseguenze che porta.
Qual è la tua opinione?
Österreicher und die Wehrbereitschaft
byu/Kobalt619 inAustria
di Kobalt619
12 commenti
Ich will nicht für politiker sterben die sich wie Kleinkinder benehmen und gestört viel verdienen.
Nenne mich Feigling etc aber ich wär der erste der abhaut. Obwohl ich Österreicher bin habe ich kein Heimatsgefühl.
Wenn jeder nur davon redet, dass Ö sich eh nie verteidigen kann und von irgendwelchen Fantasiegebilde vom „durchschnittlichen Österreich“ daherredet, ist klar, dass das viele glauben.
Aber Ö kann sich verteidigen- hat die Schweiz auch geschafft.
Vietnam hat‘s gegen Frankreich und die USA geschafft.
Serbien hat sich gegen die k.u.k.-Monarchie eine zeitlang ganz gut geschlagen.
Man muss den Leuten nur wieder ein bissl Patriotismus einflößen und den Glauben vermitteln; dass Ö sich verteidigen kann – dann werden die Leute auch Maßnahmen mittragen, die Ö wehrfähiger machen.
Für Österreichs Kultur, Einzigartigkeit, Natur, Historie sterben? Wenns unbedingt sein muas..
Für Österreichs Politik, Mentalität, Freunderlwirtschaft, Standardleser, Oberen 10000 sterben? Fix net
Ich sehe das anders. Ein Land, das es für selbstverständlich hält dass die eigene Bevölkerung im Falle des Falles ihr Leben gibt, würde ich erst recht nicht verteidigen wollen. Freiwillig schon: “Wir sind bedroht, wer ist bereit zusammenzustehen?” wäre positiv.
Aber warum sollte mir eine Gemeinschaft wichtig sein, der umgekehrt mein Leben einen Furz wert ist? Soll das geile Gefühl “für mein Land was getan zu haben” (unter Zwang wäre die Passivform richtig: ich habe nicht etwas getan, sondern wurde von meinem Land benutzt) etwa ein Trost dafür sein dass ich vom Sieg nichts mehr habe, sondern elendig in dem Wissen krepiere dass bei meiner Familie Trauer und Trauma zurückbleibt?
Doppelstandard ist es jedenfalls nicht weil ich auch bei Ausländern verstehe dass sie vor Krieg flüchten. Ein Doppelstandard ist es vielmehr, dass man Krieg als Fluchtgrund anerkennt (in Praxis ist es sogar Asylgrund, in der Theorie eigentlich keiner sondern Grund für subsidiären Schutz) – gleichzeitig aber ein System implementiert das die eigene Bevölkerung zu diesem zwingen kann.
Ich selbst erwarte nicht von Flüchtlingen in Österreich, dass sie in einem Krieg in ihrem Heimatland kämpfen sollen. Ich selbst würde nämlich Österreich auch nicht mit Waffe verteidigen.
Ich glaube, dass wir uns gar nicht vorstellen können wie es ist in einem Krieg zu kämpfen und dass wir dazu zu wohlstandsverwöhnt sind (Gott sei Dank!!)
Das kann aber durchaus auch damit zu tun haben, dass viele Österreicher kaum Eigentum besitzen. Warum sollte jemand für Österreich sterben, wenn er kaum etwas Materielles verlieren würde (Grundstück, Eigentumswohnung etc.).
Du bringst es auf den punkt, wenn ich das geld und die Ausbildung hätte um in einem anderen Land zu leben und zu arbeiten wär ich schon längst weg und in einem anderen EU land.
Ich weiß nicht, ob du beim Heer warst. Kann es mir aber nicht vorstellen, den sonst wüsstest du womit wir uns verteidigen müssen.
Das Land mit der Waffe in der Hand im notwendigen Fall verteidigen wollen, ist ja eine lobenswerte Einstellung.
Aber die Waffe sollte dann auch was treffen können.
Wir haben zwar genug STGs, aber die können gut um die Kurve schießen… vernünftige Waffensysteme in Ausreichender Menge… NICHTS
Für ne Übung in Allensteig reicht es natürlich.
Für einen Stellungskrieg wie derzeit in der Ukraine, ggf. von heute bis morgen Nachmittag.
Es geht nicht nur darum ob man sein Land verteidigen möchte, es geht auch darum ob man eine Chance sieht.
Und die sehen wohl viele nicht…
EDIT: Wir haben 4 Einsatzbereite Eurofighter…
VIER…
Falls es noch nicht angekommen ist… **WIR HABEN VIER EUROFIGHTER!**
Bei denen wir viele der möglichen Systeme gar nicht gekauft haben.
Das sind im Prinzip sehr schnelle Fotoapparate!
Meine Meinung ist klar, niemand soll für „sein“ Land sterben müssen. Jeder soll das Recht haben zu fliehen und in einem anderen Land aufgenommen werden.
Warum habe ich diese Meinung? Das System in welchem wir leben ist für mich nichts schützenwertes, ich habe nicht das Interesse daran für irgendwelche Konzerne zu sterben, als Kanonenfutter herzuhalten um den Status quo und das Kapital eben jener Konzerne zu beschützen. Auf der anderen Seite stehen genauso Menschen welche darauf keinen Bock haben. Fick Krieg und fick den Kapitalismus!
Warum glaubst du nimmt Russland die Drohungen von einer EU-Armee nicht ernst? Weil die genau wissen, dass da nichts dahinter ist. Russland kann hundertausende Soldaten haben die im Krieg sterben und ist trotzdem bereit weiterzukämpfen. Aber wenns bei einer EU-Armee den ersten Todesfall gibt, würde sich diese aus dem Konflikt höchstwahrscheinlich zurückziehen (und die einzelnen EU-Staaten würden sich streiten und sich gegenseitig die Schuld zuschieben).
Am lautesten jammern bei dem Thema immer jene, die selber schon zu alt sind, um in den Krieg zu ziehen, aber sich gerne von den jungen ihre Besitztümer verteidigen lassen wollen.
Wenn ein Krieg droht, hau ich mit meiner Familie ab. Arbeiten kann ich von überall und Immobilien haben wir eh keine, also warum riskieren, dass die Kinder ohne bzw. mit schwer traumatisiertem Vater aufwachsen müssen?
Auf einer Wand hier steht: “Du willst für dein Land Sterben? Mach!”
Ich bin der Meinung, dass diejenigen, die sich dem Wehrdienst verpflichten, nicht in der Illusion gelassen werden sollten, dass ihnen nie was passieren kann. Dienst an der Waffe heißt potentiell Tod. Die Info muss man geben.
Ich würd im Rahmen einer EU-Armee einrücken und kämpfen, egal ob gegen die USA, Russland oder außerirdische aber ich möchte niemandem, der sich nicht freiwillig gemeldet hat, zumuten, in einem Pinzgauer gegen einen 100fach überlegene Feind anzutreten, weil wir es politisch nicht geschafft haben, uns verbündete zu suchen.
Also bei mir damals im Bundesheer haben die Unteroffiziere in meiner Einheit klar gesagt das sie die ersten wären die fliehen würden im Ernstfall.
Saufen, Pornos schauen und Nazizeug rumhängen haben war ihr Ding nicht Wehrbereitschaft. Und natürlich die Macht über Wehrpflichtige genießen.
Nicht mal die Leute die freiwillig dabei waren haben das Heer als Heer gesehen sondern halt als Arbeitsplatz für Leute die sonst keiner brauchen kann.
Hat sich vielleicht in den letzten 20 Jahre gebessert.