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    12 commenti

    1. Don_Loco on

      Les ich da richtig?
      Um dort mitzumachen, und auch den Job eines Supermarktangestellten auszuführen, bezahlt man?
      Und wenn der Markt insolvent geht haftet man noch dafür?
      Klingt geil als Betreiberkonzept…

    2. klaymens on

      zwei dinge die mich interessieren:

      * werden wirklich günstigere preise erzielt als in den etablierten supermärkten? einkaufspreis +30% klingt ja um einiges günstiger als herkömmliche supermärkte, aber kann der genossenschaftssupermarkt auch wirklich günstige einkaufspreise erzielen oder ist es am ende mehr ein liebhaberprojekt?
      * wenn die genossenschaft 1000 mitglieder hat, von denen jeder einmal im monat zu 3 stunden mitarbeit verpflichtet wird, stell ich mir das organisatorisch schon sehr chaotisch vor. auch ein hilfsjob im supermarkt will gelernt sein. die hauptamtlichen mitarbeiter, die da 1k leute für ein paar stunden anlernen müssen tun mir leid…

    3. tarkardos on

      Finde das Konzept ansich cool aber man muss halt realistischerweise davon ausgehen dass das nicht gut in die Breite skaliert bzw. nicht koherent angenommen wird. Kann man den Leuten jetzt auch nicht verübeln.

      Jede Art von Konkurrenz zum Lebensmittelkartel ist auf jedenfall zu begrüßen.

    4. clivegermain on

      kenn mich auch nicht ganz mit dem konzept aus, find ich aber super und könnte man auch in r/scheissaufnbilla posten, dort freuen wir uns über alternativen!

    5. imnotokayandthatso-k on

      Daran is gar nix neu. Die Konsumgenossenschaft ist älter als das Konzept Supermarkt

    6. Classic_South_5374 on

      Kann jemand berichten ob die Preise dort wirklich so günstig sind im Vergleich zu anderen Supermärkten?

      Immerhin muss man unbezahlt 3 Stunden pro Monat mitarbeiten, einen Genossenschaftseinteil um 180.- Euro erwerben und bis zur doppelten Summe des Genossenschaftsanteils im Fall einer Insolvenz haften.

    7. N0LimitInvesting on

      Das Konzept hört sich gut an, es ist aber am Ende ein Sozialprojekt, um an günstigstere Lebensmittel zu kommen. Dabei muss man Geld zahlen, man haftet im Insolvenzfall und man muss auch noch mitarbeiten dafür. Wie so etwas skalierbar ist, bleibt mir ein Rätsel.

      Ich würde gerne auch wissen, wie sich die Einkaufspreise gestaltet. Kauft man die Lebensmittel bei Metro und haut 30% drauf oder direkt beim Hersteller, dann wären die Produkte tatsächlich um ein Vielfaches günstiger, da die herkömmlichen Lebensmitteleinzelhändler hauen 100-1000% drauf.

    8. anyOtherBusiness on

      Ja, ich kann mir nicht vorstellen, dass das aufgeht. 30% fixe Marge, und so ein kleiner Laden bekommt nie die Einkaufspreise von Rewe/Spar/Hofer/Lidl. Es wird also insgesamt wahrscheinlich deutlich teurer als die Konkurrenz.

      Sowas kann funktionieren, wenn die Wirtschaft floriert und es keine hohe Inflation gibt, aber im derzeitigen Umfeld, kann ich mir das schwer vorstellen.

    9. Grundsätzlich keine blöde Idee, gleichzeitig find ichs ganz ehrlich gesagt auch etwas mühsam vlt bald in einem Supermarkt hackln zu “müssen’ um halbwegs normale Preise zu bekommen (wie die Preise dort sind wird sich aber halt auch noch zeigen müssen).
      Ist nur noch ein Zeichen wie abgefuckt die Supermärkte bei uns momentan drauf sind.

    10. SirDoofenheinz on

      Meine Frau war Teil eines Lebensmittel Projekts und hat die Abholungen bei einem Restaurant organisiert. Alleine das tägliche Besetzen der Abholungen nur bei dem Restaurant und bei ca 25 Leuten war schon sehr stressig. Viel hinten nach telefonieren und dann selber einspringen. Hut ab an die Leute die sich das antun.

    11. oaga_strizzi on

      Würd mich interessieren, wie das mit Steuern/Abgaben ist – Muss auf die geleisteten Schichten irgendwas abgegeben werden?

      Wenn nicht, dann würden die Mitglieder in günstigeren Einkaufspreisen “bezahlt” werden, müssen auf dieses “Einkommen” aber keine Steuern und Abgaben zahlen, im Gegensatz zu den herkömmlichen Supermärkten – Damit könnte das funktionieren, auch wenn andere Dinge sicher nicht so effizient abgewickelt werden können.

    12. Interessantes Konzept aber so wie das klingt wohl nur für die lokale Bevölkerung. Durchreisende werden da wohl kaum ihren Beitrag in Form von Arbeit leisten können?

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