
Volevo avviare una discussione. Come lo osservi nel tuo ambiente? Devo dire che vedo tanti giovani che da un lato sono molto impegnati per l’ambiente (almeno così dicono) ma allo stesso tempo si sentono costantemente in viaggio. Quindi hanno viaggiato fuori dall’Europa, quindi devono volare.
Personalmente e aneddoticamente condivido la dichiarazione del post ZIB.
https://i.redd.it/djipv53o8hzg1.png
di fritz_futtermann
37 commenti
Ja die haben halt das schlechteste Gewissen wenn’s viel fliegen.
Deckt sich schon mit meinen subjektiven Empfindungen von solchen Menschen. Klassischer Urlaub auf Bali damit man mal Pause hat von den ganzen Demos.
Klimawandel ist eine strukturelle Herausforderung und auch wenn einzelne Konsumentscheidungen die Situation marginal ändern können, sollte man sich nicht drauf versteifen, dass junge Leute manchmal ins Flugzeug steigen.
Ich seh den Handlungsbedarf eher bei großen Unternehmen und Regierungen als bei Einzelpersonen. Ob ich fliege oder nicht hat wenig Einfluss im Vergleich zu z.B. einem Kohlekraftwerk.
Ich stell mir da immer die frage: warum muss der Einzelne einbußen wenn die großen Firmen den meisten Schaden machen? Ja jeder muss was beitragen schon klar, aber ich allein werd nicht die Welt retten und deswegen werd ichs mir auch nicht nehmen lassen in den Urlaub zu fliegen.
Persönlich und anektdotisch teile ich die Aussage nicht: am meisten fliegt mein Kollege, der Elektroautos und Windräder hasst.
Über Pfingsten Donnerstag bis Montag nach Südafrika: ✅
Weil Umweltbewusste Menschen oft aus privilegierten Familien stammen ODER recht hoch akademisch gebildet sind und dadurch mehr Geld zum Fliegen haben. Sind warhscheinlich auch die Sorte Menschen die meinen dass es unethisch sei, Kinder zu kriegen. Ergo mehr Geld zum Reisen.
Mal ganz naiv gedacht;
Menschen am Land verdienen oft schlechter, haben keinen Flughafen in der Nähe, haben vielleicht sogar Angst vorm Fliegen, sind oft keine Fans von Klimaschutz.
Menschen in der Stadt verdienen oft mehr, haben Flughafen in der Nähe, sind öfter Fans vom Klimaschutz.
Hat man mehr Kohle und einfacher die Möglichkeit, ist so ein Bali Urlaub halt auch interessanter als das 17. mal Lignano.
Kann man noch weiter spinnen und (politische) Bildung mit in die Gleichung aufnehmen – könnt möglicherweise auch ein Zusammenhang bestehen.
Lauter reiche scheinheilige Scheißer

Ich finds gut, wenn der Einzelne da an den Pranger gestellt wird, anstatt der Konzerne. Die können ja jetzt wirklich nix dafür und wollen nur Geld verdienen.
Könnte auch an einer Korrelation aus höherem Einkommen / Bildung, deshalb mehr Bewusstsein für die Klimakrise und mehr Reisetätigkeit, weil man es sich leisten kann sein.
Gibt aber sicher viele Dinge, von denen man weiß, dass sie nicht gut sind und trotzdem wird es gemacht. Stichwort Rauchen, Alkohol, Leberkässemmel. Also das übliche Wasser predigen und Wein trinken.
Zeigt nur wieder, dass die Krise systemisch gelöst werden muss und nicht auf das Individuum abgewälzt werden kann.
https://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/rep1023.pdf
Also laut der Studie, sind von den „progressiven reichen“ drei Prozentpunkte mehr als bei „konservativen reichen“ in den letzten 12 Monaten geflogen. Würde behaupten, das ist vor allem eine Frage des Geldes: reiche fliegen mehr als arme, und progressive reiche interessieren sich mehr fürs klima.
(Ich fliege privat alle paar jahre mal, und halt ab und an muss ich von der Arbeit aus…)
Klassiker. Weil “man ja eh was fürs Klima tut”, hat man sein Gewissen beruhigt. Da “darf man dann schon mal auf Urlaub fliegen”.
Ich weiß gerade nicht, wie der Effekt in der Psychologie heißt. Aber der ist wohl bekannt.
meiner Erfahrung nach sind viele davon eher Hobby/Trend/Lifestyle-Aktivisten, die zwar ihre Einstellung so beschreiben, dann aber wenig Rückschlüsse auf ihr eigenes Leben ziehen. In meinem Umfeld sind viele Leute die in irgendeinem naturwissenschaftlichen Bereich arbeiten, Landschafts/- Umwelt/- Artenschutz oder dgl.
Die allermeisten von denen bewegen sich bei Reisen am Boden, mit Zug oder Fahrrad und überlegen sich auch sonst, wie sie ihr Leben tiefgreifend so gestalten können, dass sie eben nicht selbst alles repräsentieren, was sie kritisieren. Ich weiß dass das vielleicht keine repräsentative Gruppe ist aber es geht ja hier um die persönliches und anekdotisches.
Das hört sich auch voll nach gatekeeping an, ist mir bewusst. Aber es ist nunmal sehr frustrierend, wenn du eine riesen Menge an Leuten hast, die theoretisch deine Einstellung und deinen Aktivismus teilen, aber eigentlich nur zum Schein und oberflächlich und damit extrem viel Angriffsfläche und Widersprüche für alle liefern, die immer schon jeden kleinen Schwachpunkt gesucht haben, um alles zu delegitimieren, wofür du stehst.
mich würd die studie interessieren die dahinter steckt. mir scheint als wär da was vereinfacht dargestellt, leute die sich flugreisen weniger leisten können interessiert das klima meist nicht. Von den vielfliegern die ich kenne hat keiner ein schlechtes gewissen wegen dem klima.
Nebenbei ist der “[Co2 Fußabruck](https://de.wikipedia.org/wiki/CO2-Bilanz#Aussagekraft)” eine erfindung des Ölkonzern Bp aus dem Jahr 2004 um den Fokus auf das Individuum zu lenken, weg vom “unschuldigen” Großkonzern.
Taylor Swifts Privatjets (sie hat doch echt zwei davon) sind in diesem Jahr schon einige hundert Male geflogen. Die Frau hat einen Flugzeugfootprint wie der halbe Kontinent
Ich bin seit den Lockdowns nur mehr einmal geflogen, und das war ein Business-Trip nach Berlin. Das habe ich auch nur gemacht, weil die Alternative mit dem Nachtzug eine ziemlich teure Zumutung ist.
Glaub die beiden dinge treffen oft auf wohlhabendere leute zu
Weil die Regeln halt immer nur für andere gelten.
Die bösen Konzerne sollen halt keine Flugtickets anbieten und die dummen Leute sollen halt nicht fliegen. Bei mir ist das einfach was anderes, weiiiiil…
Meine Theorie:
Menschen, denen Klimaschutz wichtig ist, vermeiden eher Flugreisen auf Strecken, die klimafreundlicher zu bewältigen sind. Menschen, denen Klimaschutz wichtig ist, halte ich gleichzeitig aber für offener und interessierter an der Welt, sodass sie eher Interkontinentalflüge machen.
Ergo: Statt eines Fluges nach Mallorca entweder bodengebunden ans Meer oder gleich mit dem Flugzeug nach (Süd-)Ostasien.
Ich kanns aus meinem Umfeld nur bestätigen. Die Leute die Grün wählen und auf Demos gehen, haben sau viel Geld und fliegen regelmäßig nach Tailand und sonst wo hin. Mit ein oder zwei Ausnahmen, sind die die sich besonders für die Armen einsetzen die, die am wenigsten Berührungspunkte mit Armut haben. Daraus ergeben sich aber spannende Diskurse! 🙂
Ja ist extrem so…. Die Klimaretter sehen nämlich, nach meiner Beobachtung, immer nur was man selbst tut. Wenn man selbst mit dem Verbrenner Auto an die Tankstelle fährt und da 50 Liter tankt und übers Wochenende wo hinfährt wo es schön ist, dann ist das der Untergang des Klimas. Aber wenn sie mit dem Flieger übers Wochenende nach London fliegen, dann sagen sie der Flieger fliegt ja eh, ob ich da jetzt noch ein last minute ticket buche oder nicht ist doch egal. So sind meine persönlichen Beobachtungen.
Kann nur von mir sprechen, fliege zurzeit aus beruflichen Gründen einmal in der Woche in die Schweiz und bin dafür letztes Jahr nur “5000km” anstatt ca. 15.000km mit dem Auto gefahren. Meine Bilanz ist aber dadurch nicht besser oder gleich geworden, umgerechnet bin ich so viel geflogen wie jemand der 80-100k km mit dem Auto fährt im Jahr.
In einigen Kollektivverträgrn gibts eine Regelung: wenn statt Flug mit Zug gereist wird, darf man 1. Klasse fahren.
Find ich fair. Zeit gegen Komfort.
“Umweltaktivisten” wo steht das? Und fliegen ist ja nicht unser Hauptproblem. Und trozdem Fliege ich so wenig wie möglich. In den letzten 10 Jahren bin ich 2 mal geflogen.
“Luftfahrt und Schiffsverkehr jeweils nur etwa 4 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in der EU” – EU Parlament
Dagegen machen tierische Produkte wie Fleisch und co 25% der Treibhausgasemissionen in Ö. aus.
Und wir sollten aufhören gegenseitig mit dem Finger auf uns zu zeigen und zu sagen “du fliegst aber in den Urlaub” während die super Reichen inkl Politiker und die Konzerne auf alles scheißen und unseren Planeten zerstören, und wir diskutieren ob die Ute-Luise Musterbobofrau mit ihrem Flug nach Bali schlimmer ist als der Heinz-Friedrich Musterbauermann der einen Tag ohne Fleisch und Benzin verbrennen nicht übersteht.
Die Politik hat die Aufgabe Gesetze, Steuern und Regeln zu erstellen, welche uns alle vor dem Klimawandel schütz und das muss vor allem auch Reiche und Konzerne treffen welche uns dann nicht die klimaschädlichste Option zum günstigsten Preis anbieten können.
…drückt halt a bissi deine Bobo Bubble ein wenn da Harz 4 / ams Assi an geringeren ökologischen Fußabdruck hat als du…
Und mein Lieblingsargument(e)…“dafür ess ich kein Fleisch“…
Bin ich mal froh, dass ich zu pleite bin für Urlaub im Allgemeinen und Flugreisen im Speziellen. Ich kann so tun als würde ich es der Umwelt zuliebe sein lassen.
Klimaschutz muss man sich leisten können, und Leute die es sich leisten können fliegen halt öfters
Wenn du über das Posting diskutieren willst, warum teilst du dann dessen Inhalt nicht, sondern nur die Überschrift? Das scheint mir nur mäßig vernünftig, wenn man mehr als Ragebait haben möchte.
Leute mit mehr Geld/Bildung tendieren dazu sich mehr für Dinge einzusetzen die abstrakter und größer sind. Mit weniger Geld tendiert man dazu sich um Dinge sorgen zu machen die einen direkt betreffen (Spritpreis, Lebensmittelpreise etc)
Dazu kommt das man mit mehr Geld sich öfters Flüge leisten kann. Leute die Arm sind und sich das fliegen eh nicht leisten können fliegen also auch weniger.
Quelle: Ich war schon auf beiden Seiten der Sache. Hab 2022 Mindestsicherung bekommen und mir wirklich null Gedanken über das Klima oder Fleigen gemacht. Jetzt arbeite ich bei einem Großunternehmen und verdien gut und habe desswegen den Luxus mir nicht mehr um Lebensmittelpreise Gedanken zu machen sondern ums Klima. Und ja, da gehört bisschen “cognitive dissonance” dazu dann trotzdem 4 mal im Jahr auf Urlaub zu fliegen weil ich es mir nun leisten kann.
Das ganze ist eine Klassenfrage, da geht es nicht um Ideale.
Ich sag mal so, wenn es vielleicht vernünftige Bahnverbindungen innerhalb Europas geben würde, würden auch mehr Leute das nutzen. Und es immer wieder auf Individuen abzuwälzen, ist ein alter Trick der Großunternehmen, die Politik muss handeln
Ahahaha diese typische “Aktivist*innen müssen perfekt sein” und immer, wenn’s ums Klima geht, geht’s ums fliegen – ich kanns echt nimmer hören, vor allem weil ich in meinem Leben (26j.) ZWEI mal (je Hin & Zurück) geflogen bin, einmal Maturareise und einmal zu den COP26-Protesten (Klimagipfel) und trotzdem jedes Mal wenn ich von der COP erzähle, rechtfertigen muss, warum ich geflogen bin…
Klassische Bedürfnispyramide Phänomen. Fliegen/Umweltschutz sind eher oben in der Selbstverwirklichung angesiedelt.
Ja sollen die mit dem Zug fahren wie die ganzen Autonutzer bei den Spritpreisen?
https://preview.redd.it/tkc0bf6jkhzg1.jpeg?width=500&format=pjpg&auto=webp&s=2df9bbb7cfef5e3bd66422fd67eb4fe60b363387
Haben am meisten Zeit für Urlaub
In dem Titel steht nichts von Umweltaktivist:innen.