
Ciao stupidi bambini! Odradek è tornato dalle vacanze e stiamo continuando con la formazione sull’imposta patrimoniale. Oggi non si tratta di un argomento teorico e astratto, ma piuttosto di un esempio molto concreto di cambiamento.
Norvegia.
Come è noto, insieme a Corea del Nord, Cina e Cuba, è uno degli Stati più comunisti di sempre. La Norvegia ha un’imposta sul patrimonio dal 1893. Contrariamente alla scarsa propaganda populista, i numeri parlano da soli. I rendimenti sono elevati e in continuo aumento. Recentemente a 31,4 miliardi di corone, che corrispondono a 2,75 miliardi di euro.
Diamo uno sguardo più da vicino al costrutto in modo più dettagliato. La Norvegia ha tutti i problemi che sono sempre presenti qui e altrove "completamente insolubile" sono stati risolti da tempo.
https://blog.aiderlegal.com/norwegian-wealth-tax
https://nlsnorwayrelocation.no/the-reality-of-the-norwegian-wealth-tax-formuesskatt/
Per beni tra 1,7 e 20 milioni di corone si paga l’1%, per quelli superiori l’1,1%. Cosa viene convertito? Un limite di esenzione dello strabiliante equivalente (arrotondato) di 155.000 euro. No, non manca lo zero. In realtà è così. Le attività, ovviamente, meno le passività, cioè i debiti.
Ma c’è un’eccezione importante per il settore immobiliare. Per l’abitazione principale l’immobile viene convertito fino ad un importo di 900.000 euro con una percentuale del 25% "valutato". Cioè. hai un appartamento normale, una casa normale, del valore di 1.000.000? Poi "conta" è come se valesse 250.000. Cioè. Per la differenza 150.000-250.000 è dovuto l’1%. Quindi l’1% di 100.000. Quindi 1.000 euro all’anno. Davvero catastrofico, stanno arrivando i cavalieri leninisti. (E per qualsiasi cifra superiore la proprietà della residenza principale sarà ancora "soltanto" valutato al 70%). Per tutti gli altri immobili, in particolare le seconde case, l’imposta è interamente addebitata al 100% della valutazione.
Ma non è tutto: la Norvegia concede uno sconto nella valutazione di azioni, obbligazioni ed ETF, che vengono valutate all’80%. Non un grande sconto, ma almeno uno sconto del 20% rispetto al settore immobiliare. Questo ha lo scopo di rendere gli investimenti immobiliari meno attraenti delle azioni.
Ma Odradek, il problema principale sono le azioni del "privato" Aziende che farebbero un danno terribile alle povere piccole startup? Ehm. No. Vedi qui da pagina 9.
https://www.wealthandpolicy.com/wp/BP138_Countries_Norway.pdf
In realtà è molto semplice: la base per l’imposta è il patrimonio netto "valore patrimoniale netto". Cioè. se qualche angel investor utilizza una valutazione estremamente elevata basata su avviamento, previsioni, ecc. e la società improvvisamente vale miliardi sulla carta? Non importa. Speciale L’avviamento non è incluso nella tassazione.
E anche questo è già stato messo in discussione e si stanno prendendo in considerazione riforme:
https://nsfr.se/wp-content/uploads/2025/06/Skaar_KoerverSchmidt.pdf
Ciò potrebbe essere attuato anche in Austria? Ovviamente. I nostri regimi fiscali esistenti sono estremamente complessi, ma qualcosa di simile sarebbe in realtà piuttosto semplice. È realistico che qualcosa del genere sia politicamente possibile nel corso della mia vita? Ovviamente no. Perché hmm.
Vermögenssteuer – das Vorbild Norwegen
byu/Odra_dek inAustria
di Odra_dek
39 commenti
Wir können Norwegen als Beispiel nehmen nachdem Österreich auch einen Sovereign Wealth Fund für alle Staatsbürger hat mit einem Vermögen von 2.3 Billionen.
Wir können Norwegen dann mit Österreich bei den direkten Steuerdaten vergleichen, wenn wir offshore Ölquellen finden, die gesamte Verwaltungsstruktur umbauen, ein anderes Bildungssystem einführen etc etc.
Vorher sind das nochmal Äpfel und Birnen, sondern Buntspechte und Schlagbohrmaschinen, die du da vergleichst. Machen beide Löcher, aber alles rundherum ist komplett unterschiedlich.
Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Arroganz du dir anmaßt, uns als dumme Kinder zu bezeichnen.
Würde mich zwar treffen, aber fände ich fair – WENN – dafür die restlichen Steuern sinken würden. Aber falls sowas irgendwann einmal kommen würde, dann natürlich nur als zusätzliche Steuer.
Wenn wir dafür unsere Steuern aufs Gehalt auf das Niveau von Norwegen bringen, gerne 🙂
Undenkbar! Da müssten die Wohlhabenden Beschlüsse zu ihrem eigenen Nachteil fassen. Und ich hatte vor kurzem eine kleine Umfrage gestartet, ob wohl in Österreich direkte demokratische Abstimmungen in Steuerbereich sinnvoll wären. Ergebnis: Nahezu alle ökonomischen Schwachmaten stellen sich geschlossen schützend vor die Gstopften.
Ich bin absolut für eine Vermögenssteuer, aber auch absolut gegen deine gschissene Schreibweise.
Zwickmühle.
Aber Norwegen hat ÖL du Held.
Abgesehen davon das unsere Politik bzw. Lobbies da aktiv dagegen arbeiten würden fehlen uns für eine erfolgreiche Umsetzung vermutlich auch einige kollektive Denkweisen die in Norwegen normal sind (Allemannsretten, Janteloven)
Frage: Wirkt sich das dann aber auch die Einkommenssteuer aus? Zahlen die Menschen in Norwegen weniger Steuern auf produktive Arbeitsleistung, dafür (mehr) für Vermögen?
Bezieht sich Odradek auf Kafka?
Nicht lesenswert so arrogant wie du bist
Lass mich raten, du bist Student und all diese Zahlen kommen dir super hoch vor.
150k ist nichts wenn man eine Zeit lang gearbeitet hat.
Das was du da beschreibst ist eine zusätzliche Steuer für die Mittelschicht die nach 20 Jahren Arbeit endlich etwas Vermögen angehäuft hat.
Ganz großes Kino. Bitte nicht mit den skandinavischen Ländern einfach so vergleichen. Du lässt da viele Faktoren aus für die wir bezahlen und die dort gratis sind.
Hallo ich hab doch 100k in etf‘s und hab keinen Bock Reichensteuer zu zahlen da ich ja jetzt angeblich reich bin. Also bin ich defacto Elon Musk.
Und ich hab dadurch ja eh schon mehr Steuern gezahlt wie ihr alle hier
Das Norwegische System ohne die Einkommensteuer zu beurteilen ist Schwachsinn, in Norwegen werden die Einkommen der “normalen” gleiche belastet wie in Österreich (+die Vermögenssteuer oben drauf wenn man was hat) die Reichen sparen sich aber einiges an Einkommensteuer.
| Brutto/Jahr | Österreich | Norwegen | Differenz |
|————-|———–:|———-:|———-:|
| 30.000 € | ~2.400 € (8 %) | ~2.400 € (8 %) | ±0 € |
| 50.000 € | ~8.000 € (16 %) | ~7.500 € (15 %) | +500 € |
| 75.000 € | ~16.500 € (22 %) | ~16.500 € (22 %) | ±0 € |
| 100.000 € | ~28.000 € (28 %) | ~26.000 € (26 %) | +2.000 € |
| 150.000 € | ~52.500 € (35 %) | ~46.500 € (31 %) | +6.000 € |
| 250.000 € | ~105.000 € (42 %) | ~87.500 € (35 %) | +17.500 € |
| 500.000 € | ~230.000 € (46 %) | ~190.000 € (38 %) | +40.000 € |
| 1.000.000 € | ~480.000 € (48 %) | ~390.000 € (39 %) | +90.000 € |
| 1.500.000 € | ~755.000 € (50,3 %) | ~595.000 € (39,7 %) | +160.000 € |
| 2.000.000 € | ~1.030.000 € (51,5 %) | ~800.000 € (40,0 %) | +230.000 € |
Was macht der eigentlich beruflich?
mit “hallo ihr dummen kinder” anzufangen is auch selber sehr dumm.
Krass wie die Leute hier in den Kommentaren lieber das Einkommen der Mittelschicht auspressen wollen als gegen die zu gehen die Milliarden haben
Auf dem Index für wirtschaftliche Freiheit steht Norwegen weltweit auf Platz 8, Österreich auf Platz 33, wir fallen immer weiter zurück. Die Vermögenssteuern können wir uns gerne von denen abschauen, aber belassen wir es bitte nicht dabei. Kein cherry-picking.
Nettoaktivvermögen Bewertung bringt halt garnichts wenn es aufgrund der Investments eine Liquidation-Preference gibt und bei einem Exit die Investoren zuerst bedient werden und der Founder nur den verbleibenden Erlös erhält (der weit unter dem rechnerischen NAV liegen kann).
Und das mit den Immobilien halte ich trotz Aktiendiscount für Extrem problematisch. Wenn, dann bitte eine Steuer bei der jeder Euro genauso besteuert wird. Egal ob ich in Aktien, Immobilien, Luxusautos, oder was anderes investiert bin.
Sagst bitte auch dazu, dass die Belastung durch Einkommenssteuern und LNK in Norwegen bedeutend niedriger ist.
Und es wär auch absolut okay, die Leistungsbesteuerung zu senken und äquivalent an Vermögenssteuern zu denken. Nur den SPÖ Wahnsinn, dass oben drauf noch eine Steuer kommen soll, damit das überbordende System erhalten werden kann, statt es zu reformieren, das macht niemand mehr mit.
Guter Post (bis auf die Beschimpfungen am Anfang) die Mechanik stimmt großteils. Aber “sämtliche Probleme längst gelöst” hält halt nicht.
Die Freigrenze. 155k, du sagst es ja selbst. Heißt: rund 623.400 Leute bzw. 14% der Erwachsenen zahlen das Ding, und es bringt ca. 2% der Staatseinnahmen. [klartale](https://www.klartale.no/valg/hvorfor-snakker-folk-sa-mye-om-formuesskatten/9926874) Das Geld kommt aus der Breite, nicht von den Milliardären. Man kann das Aufkommensargument haben oder “trifft eh nur Reiche”. Nicht beides.
Die Rabatte wirken umgekehrt als du schreibst. Hauptwohnsitz 25% – und der Hauptwohnsitz ist von der Schuldenkürzung ausgenommen, während bei Aktien die zugeordnete Schuld um 20% gekürzt wird. [Gjensidige](https://www.gjensidige.no/godtforberedt/okonomi/slik-blir-formuesskatten-beregnet) Fremdfinanziertes Wohneigentum ist also bevorzugt, nicht benachteiligt. Die Steuer lenkt Kapital in Immobilien, nicht raus.
Startups: Goodwill zählt nicht, korrekt. Aber frisches VC-Geld liegt als Cash in der Bilanz und erhöht den Nettoinventarwert. Der Gründer zahlt Vermögenssteuer auf das Geld der Investoren. Und Norwegen führt im Budget 2026 eine Stundung für Betriebsvermögen ein, bis zu 3 Jahre gegen 9% Zinsen. [Wikborg Rein](https://www.wr.no/aktuelt/statsbudsjettet-for-2026—skatte-og-avgiftsmessige-endringer) Sowas baut man nicht für ein gelöstes Problem.
Der Punkt der mich am meisten wundert: Die Steuerkommission hat am 24.6.2026 NOU 2026:9 abgeliefert. [Wikborg Rein](https://www.wr.no/aktuelt/skattekommisjonens-rapport) Eingesetzt von Stoltenberg, geleitet von einem Ap-Mann. Vorschlag: alle Bewertungsrabatte weg, Satz runter von 1,0/1,1 auf 0,25–0,75%, 6,3 bis 25,2 Mrd. NOK weniger Aufkommen. [Finansavisen](https://www.finansavisen.no/skatt/2026/06/24/8360614/skattekommisjonen) Norwegen baut das Ding gerade um.
Machbar ist es. Das ist ein echter Punkt gegen die “geht technisch nicht”-Fraktion. Schmerzfrei und unumstritten ist es nicht.
So Leudde, Forza ist runtergeladen.
Norwegen nimmt aus der Vermögenssteuer ca. 3 Mrd EUR pro Jahr ein. Das wären auf Österreich hochgerechnet ca. 5 Mrd EUR. Österreich hat ca. 7,5 Mrd EUR Schuldenlast pro Jahr. Man geht davon aus, dass das in den nächsten Jahr stark steigen wird. 2028 rechnet man schon mit ca. 9 Mrd. EUR.
Österreich gibt im Jahr 271 Mrd EUR aus (Staatsausgaben).
Wenn man 5/271 rechnet ==> wäre die Vermögenssteuer aus Norwegen ca. 2% der gesamten Staatsausgaben…
D.h. selbst wenn wir diese Steuer einführen, wird die leider nicht dazu taugen andere Steuern gravierend zu senken. Es wäre nur eine weitere Steuer.
Was wir endlich brauchen sind gravierende Strukturreformen. Man muss viele Gesetze abschaffen, die Verwaltung dazu abbauen, die Lohn- und Einkommenssteuer gravierend senken. Leistung muss sich mehr lohnen als keine Leistung. Alles andere wird nicht funktionieren. Leider.
Österreich ist bereits ein Hochsteuerland. Wir haben kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem.
Die Staatsquote ist im internationalen Vergleich extrem hoch.
Hast du auch Vorschläge, wie man Politik ohne neuen Steuern machen kann?
Hallo ihr dummen Kinder? Herrliche Begrüßung !
Wenn du ned so maximal arrogant im Post und den Kommentaren rüber kommen würdest würd ich den Post ja vielleicht sogar gut finden.
150k€ ist heutzutage nichts. Ab da schon die Leute zu versteuern ist ein Scherz.
Wenn die Steuern auf Arbeit dafür sinken wäre es wahrscheinlich sinnvoll.
Wie schon ein andere schrieb: Wir haben ein Ausgabenproblem kein Einnahmenproblem. Aber Hauptsache Parteienförderungen erhöhen. 😉
Immer wieder herrlich dieses Nitpicking bei dem das ganze andere Steuersystem/Sozialsystem/Wirtschaft ausgeblendet wird.
Wieviel Geld stecken SPÖ, ÖGB und co. in diese Dauerwerbung? Kann man das bitte offenlegen und ggf abstellen, danke!
> Wäre das auch in Österreich umsetzbar?
Höchste Zeit für Österreich die Ölreserven liquide zu machen!
Abgesehen von der Vermögenssteuer sollten wir uns auch überlegen beim Thema Immobilien (Stichwort “Wertanlage”) etwas abzuschauen.
Es sollte viel einfacher sein einen Hauptwohnsitz zu erwerben und im Gegenzug drastisch unrentabler gemacht werden mit Immobilien Geld zu verdienen. Ja, dann werden wahrscheinlich auch erstmal weniger Wohnungen gebaut (die sich eh niemand leisten kann). Aber mit sinkender Nachfrage von Spekulanten sinken auch die Baukosten zu Gunsten von Leuten, die tatsächlich auch selbst drin wohnen wollen.
Statt Mieten sollte Wohnungen Kaufen und wieder Verkaufen im Vordergrund stehen. Wie ein Auto.
Bitte dann auch alle anderen Systeme und Gesetze nach norwegischen Vorbild.
Und die Ölfördereinnahmen auch bitte.
Wer ist Odradek?
Unser system ist halt dafür ausgelegt von unten nach oben zu verteilen und ich seh politischveigentlich keinen willen das zu ändern
Hat in Norwegen dazu geführt, dass Reiche Leute ihr Geld vor allem in nicht an der Börse gelisteten Unternehmen parken.
Sprich Milliardäre zahlen immer noch kaum Steuern, die Erträge kommen immer noch in erster Linie von Gutverdienern/Sparern, nicht Großerben.
Darum präferieren Ökonomen tendentiell eine Erbschaftssteuer statt einer jährlichen Vermögenssteuer. Da muss man das Vermögen nur einmal bewerten, kann das aber dafür gründlich tun. Und wenn man der Meinung ist, dass das Erbe grob fehlbewertet wurde (Steuerschuld>Wert) kann man es immer noch ausschlagen.
Ich bin immer noch der Meinung. Keine neuen Steuern ohne alte zu Senken. Ich finde eine Vermögensteuer sinnvoll (auch mehr als 1%, dann aber höhere freibeträge und ich bevorzuge eher die Erbsteuer, da ensteht am wenigsten “schaden“), aber nur wenn dadurch einkommen weniger besteuert wird (und das durch alles Steuerklassen). Ich finde es (für jede Gesellschaftsschicht, außer den Erben) sinnvoll Leistung mehr zu belohnen als Reichtum. So kann man als Highperformer Unternehmer auch mehr aufbauen in seinem Leben, nur muss der Junior halt auch schaffen wenn er im Luxus leben will. Für jeden Normalverdiener isses sowieso ein Nobrainer.
Alles begrüßenswert, aber für Österreich wohl nicht umsetzbar. Nicht das es an Reichen scheitert oder am Recht. Eher an den Politikern im Land.
Die verstehen Wirtschaft nicht besonders, siehe z.b Paketsteuer gegen Mwst-Steuer”senkung”. Ich befürchte Mehreinnahmen würden unweigerlich zu noch großzügigeren Schenkungen an andere Staaten, Institutionen und Förderungen an dubiose NGOs führen ohne eine reale Verbesserung für die Bürger.