
Ulteriore formazione con effetti collaterali – ME/CFS e Post Covid sono un territorio nuovo per molti medici. Ciò rende ancora più importante la formazione continua. Ma a volte vengono trasmessi contenuti che possono danneggiare i pazienti
https://www.dossier.at/dossiers/aktuelles/fortbildung-mit-nebenwirkungen/
di wegwerferie
4 commenti
Ich habe zu dem Thema keine Meinung (bin auch nicht betroffen), finde aber die Debatte über die Interpretation/Deutungshoheit von Post Covid ziemlich spannend.
Bin betroffen. Danke für den Artikel. Es ist so schlimm, dass Ärzt:innen das auf die Psyche schieben
Es ist halt wirklich immer dann die Frage ob man das überhaupt noch simulieren nennen kann wenn sich jemand aus einer scheiss Situation so retten will in dem er in die Psychiatrie geht. Offenbar is ein oarger Leidensdruck da. Vielleicht isses wirklich nicht mecfs, aber das is ja wurscht.
Das Problem is offensichtlich Kapitalismus. Mir einer Sache wie einem bge hätten die mecfs Leute weniger Stress und Leidensdruck
Die Frage ist ja auch, wie krank ist jemand, der schwere Symptome hat, die durch innerpsychische Prozesse bedingt sind, also psychosomatisch krank ist?
Selbst wenn es einen Teil von Long Covid Betroffenen gibt, deren Symptome psychosomatisch bedingt sind, heißt das ja noch lange nicht, dass die simulieren und ihre Krankheit abstellen können, nur weil sie es wollen.
Psychosomatische Krankheit kann bis zur schweren Behinderung und Arbeitsunfähigkeit gehen.
Diese Betroffenen bräuchten halt eine andere Therapie, aber krank sind sie ja dennoch und Unterstützung brauchen sie auch.
Die Gutachterin in dem Beitrag, stellt es so dar als würden die Patienten simulieren und nicht gesund werden wollen, so als würden sie dies in betrügerischer Absicht tun, weil sie Vorteile daraus erhalten. Sie verwehrt ihnen den Krankenstand oder die vorübergehende Berufsunfähigkeit wegen “Simulation” (wie sie es nennt), obwohl das keine Simulanten sind, sondern eben trotzdem zum Teil schwer Betroffene.
Die Therapie für jemanden, der vor lauter Erschöpfung nicht mehr gehen kann, kann nicht sein, dass man ihn mit Brachialtherapie zum Gehen zwingt, wenn das Betroffene nachweislich noch schwächer und noch kränker macht. Egal ob psychosomatische Ursache oder nicht.
Ärzte, die Rehabilitationen für Long Covid Betroffene leiten, haben davon berichtet, dass wenn man diese Patienten überanstrengt, sie noch erschöpfter werden, Schmerzen haben, Fieberschübe etc. bekommen und am Ende noch weniger leisten können als vor Beginn der Reha.
Es ihnen also mit Strenge und Disziplin auszutreiben, wird nicht funktionieren. Das hat schon mit den “Hysterischen” des 19. und 20. Jahrhunderts nicht funktioniert, wieso soll es jetzt auf einmal klappen?