Und ich kritisiere Badelt, dass er mit zweierlei Maß misst und zwischen Ausländern (“Türken und frühere Flüchtlinge” – da bedient er ja klar die niederen Instinkte), die in Österreich ihr Leben, Familie und Karriere haben, und Auslandsösterreichern unterschiedet wenn er für Doppelstaatsbürgerschaften ist. Wenn Österreichern aufgrund ihres Lebenslaufs eine Doppelstaatsbürgerschaft zusteht, dann wohl auch jenen, die Österreich ihr Zuhause gemacht und hier durch Arbeit und Steuern zur Gesellschaft betragen. Mehr als die Auslandsösterreicher für gewöhnlich, wenn wir ehrlich sind.
Es sei denn, es ist ein ganz gefinkelter Move um ein Gesetz zur Doppelstaatsbürgerschaft für Österreicher durchzusetzen, welches dann laut VGH wegen Ungleichbehandlung angepasst werden muss damit alle Doppelstaatsbürgerschaften haben dürfen. (Wahrscheinlichkeit geht da gegen 0. War halt eher klassische Xenophobie)
Ich finde die ganze Doppelstaatsbürgerschaftsdebatte sowieso kleinkariert in einem a) Zwergstaat wie Österreich, und b) dass man sich in einer global vernetzten Welt, in der viele Leute transnationale Leben leben (sei es durch Partnerschaft, Beruf, Familie,…), sich auf eine “Heimat” festzulegen hat. Man kann sich mehreren Ländern verbunden fühlen. Und warum es so ein Sakrileg sein soll, dass man dann ja in zwei Staaten wählen kann, verstehe ich sowieso nicht.
EmperorOfAustria on
Die Grenzen sind im Prinzip sperrangelweit offen und jeden der will lassen wir hinein, außer diejenigen die qualifiziert sind, eine gute Ausbildung haben, und hier mehr Steuern zahlen würden als das was sie kosten.
Ich habe mehrere Fälle im Bekanntenkreis die zwar gern (zumindest temporär) zurückkommen würden, aber stattdessen ganz im Ausland bleiben, weil sie ansonsten ihr Visum im anderen Land verlieren würden. Bzw. andere Fälle in denen die Personen sowieso nicht mehr zurückkommen werden, weil sie gezwungen waren die österreichische Staatsbürgerschaft aufzugeben.
Dazu kommt ja noch das diese Menschen in Österreich aufgewachsen sind und hier auf der Schule und Uni waren. Der Staat hat zwei Jahrzehnte lang in diese Personen investiert, aber dann verhindert man, dass diese Kosten für Ausbildung usw. (indirekt) über Steuergeld wieder zurückgezahlt werden.
TheFoxer1 on
Absolut grauenhafte Aussage.
Die Frage nach der Doppelstaatsbürgerschaft bezüglich des Erwerbs der österreichischen Staatsbürgerschaft für Fremde, hier von Badelt sehr polemisch als „Türken oder frühere Flüchtlinge bezeichnet, soll also abgekoppelt sein von der Frage des Erwerbs der Doppelstaatsbürgerschaft für Auslandsösterreicher?
Anscheinend macht‘s einen Unterschied, ob ein aufrechter Österreicher im Endergebnis Teil von Österreich und einem anderen Staat sein will, oder ein Türke oder früherer Flüchtling im Endergebnis Teil von Österreich und einem anderen Staat sein will – warum, weiß auch keiner.
Da wird so einiges an der Weltsicht der Herren Badelt offenbart.
Aber Logik und Konsequenz scheint bei Befürwortern der Doppelstaatsbürgerschaft eh rar zu sein, da ist so eine Aussage nicht allzu verwunderlich.
3 commenti
Und ich kritisiere Badelt, dass er mit zweierlei Maß misst und zwischen Ausländern (“Türken und frühere Flüchtlinge” – da bedient er ja klar die niederen Instinkte), die in Österreich ihr Leben, Familie und Karriere haben, und Auslandsösterreichern unterschiedet wenn er für Doppelstaatsbürgerschaften ist. Wenn Österreichern aufgrund ihres Lebenslaufs eine Doppelstaatsbürgerschaft zusteht, dann wohl auch jenen, die Österreich ihr Zuhause gemacht und hier durch Arbeit und Steuern zur Gesellschaft betragen. Mehr als die Auslandsösterreicher für gewöhnlich, wenn wir ehrlich sind.
Es sei denn, es ist ein ganz gefinkelter Move um ein Gesetz zur Doppelstaatsbürgerschaft für Österreicher durchzusetzen, welches dann laut VGH wegen Ungleichbehandlung angepasst werden muss damit alle Doppelstaatsbürgerschaften haben dürfen. (Wahrscheinlichkeit geht da gegen 0. War halt eher klassische Xenophobie)
Ich finde die ganze Doppelstaatsbürgerschaftsdebatte sowieso kleinkariert in einem a) Zwergstaat wie Österreich, und b) dass man sich in einer global vernetzten Welt, in der viele Leute transnationale Leben leben (sei es durch Partnerschaft, Beruf, Familie,…), sich auf eine “Heimat” festzulegen hat. Man kann sich mehreren Ländern verbunden fühlen. Und warum es so ein Sakrileg sein soll, dass man dann ja in zwei Staaten wählen kann, verstehe ich sowieso nicht.
Die Grenzen sind im Prinzip sperrangelweit offen und jeden der will lassen wir hinein, außer diejenigen die qualifiziert sind, eine gute Ausbildung haben, und hier mehr Steuern zahlen würden als das was sie kosten.
Ich habe mehrere Fälle im Bekanntenkreis die zwar gern (zumindest temporär) zurückkommen würden, aber stattdessen ganz im Ausland bleiben, weil sie ansonsten ihr Visum im anderen Land verlieren würden. Bzw. andere Fälle in denen die Personen sowieso nicht mehr zurückkommen werden, weil sie gezwungen waren die österreichische Staatsbürgerschaft aufzugeben.
Dazu kommt ja noch das diese Menschen in Österreich aufgewachsen sind und hier auf der Schule und Uni waren. Der Staat hat zwei Jahrzehnte lang in diese Personen investiert, aber dann verhindert man, dass diese Kosten für Ausbildung usw. (indirekt) über Steuergeld wieder zurückgezahlt werden.
Absolut grauenhafte Aussage.
Die Frage nach der Doppelstaatsbürgerschaft bezüglich des Erwerbs der österreichischen Staatsbürgerschaft für Fremde, hier von Badelt sehr polemisch als „Türken oder frühere Flüchtlinge bezeichnet, soll also abgekoppelt sein von der Frage des Erwerbs der Doppelstaatsbürgerschaft für Auslandsösterreicher?
Anscheinend macht‘s einen Unterschied, ob ein aufrechter Österreicher im Endergebnis Teil von Österreich und einem anderen Staat sein will, oder ein Türke oder früherer Flüchtling im Endergebnis Teil von Österreich und einem anderen Staat sein will – warum, weiß auch keiner.
Da wird so einiges an der Weltsicht der Herren Badelt offenbart.
Aber Logik und Konsequenz scheint bei Befürwortern der Doppelstaatsbürgerschaft eh rar zu sein, da ist so eine Aussage nicht allzu verwunderlich.