
Non ci hanno mostrato la lista, ma il capo ha invitato tutti a un incontro individuale per chiederci se potevano fare qualcosa di diverso per non ammalarci così spesso. Poi una breve conferenza sul fatto che l’austriaco medio è in congedo per malattia 10 giorni all’anno. Con dodici giorni di assenza per malattia finora, sono “in prima linea” nel nostro ufficio. Questo è vero per la media austriaca [statistik.at](https://www.statistics.at/statistics/arbeitsmarkt/arbeit-und-gesundheit/krankenstaende), ma l’intera faccenda mi faceva ancora incazzare perché in qualche modo era così passivo-aggressivo. Quando sto male, sto male e non posso farci niente. E quando mi siedo in ufficio con il naso che cola e la tosse, anche loro sono insoddisfatti. Come ho detto non ci hanno mostrato la classifica, ma la valutazione del primo semestre è nella cartella con le tabelle Excel dove ognuno registra i propri orari di lavoro e tutti possono accedervi. In realtà volevo solo sbraitare un po’, ma già che sono qui potrei anche chiedermi se questo genere di cose è normale (questa è solo la mia seconda esperienza lavorativa a lungo termine) o se il mio dispiacere è giustificato. Lavoro nel servizio pubblico e abbiamo circa 40 dipendenti, se è rilevante.
https://old.reddit.com/r/Austria/comments/1e0iyfh/mein_arbeitgeber_hat_ein_ranking_aufgestellt/
di Pikantlewakas
14 commenti
Man sollte lieber mit Walter und Karin aus HR reden welche permanent im Winter krank ins Office kommen – weil krank schreiben ist „für faule“ und damit den ganzen Laden anstecken …. Wer krank ist bleibt zuhause, fertig. Komplett lächerliche Aktion deines Arbeitgebers.
datenschutzrechtlich nicht erlaubt, weiter oben einmelden
„Was können wir tun damit Sie weniger krank sind?“
Najo Sie könnten den Trotteln die halb hinnig ins Büro kommen sagen, dass sie sich in den Krankenstand heimschleichen sollen
Ist halt die Frage ob sies ernst meinen. Kenne viele die wegen Stress in Krankenstand gehen, Mobbing, etc.
Wenn bei euch z.B. eine toxische Kultur vorherrscht und sie dann nach den „Berichten“ etwas dagegen machen – ist es durchaus eine gute initiative. Die Chefin meiner Freundin wurde gefeuert nachdem die gesamte Abteilung geschlossen in Krankenstand ging um Ihre Mentale Gesundheit zu erhalten.
Gegen Schnupfen etc. kannst kaum was machen. Da musst du eher die andere Art von Kultur forcieren: Wer krank ist bleibt zuhause!!!
Aber generell ist der „Wohlfühlfaktor“ etwas, was Krankenstandstage beeinflusst. Leute die gerne arbeiten und ihren Job mögen – machen weniger „Urlaub“ auf Krankenschein. Also kann durchaus eine gute initiative sein von der ihr profitieren könntet. Vorausgesetzt kein Manager BS.
Scheiß di nix. Wenn du krank bist, bist du krank. Dokumentiere das Einzelgespräch und wenn sie dir blöd kommen, geh zur Personalvertretung oder zur AK.
Ich würd mit einem Ranking kontern, welche Firmen besser zahlen und MA besser behandeln…. is ja witzlos das Ganze, vorallem bei “nur” 12 Tagen… Zeit mit der Jobsuche zu beginnen.
Kompletter Schwachsinn.
Vor allem ist krank sein oft „konzentriert“ und nicht schön genau aufgeteilt auf 3 Tage pro Quartal.
Andersrum: kriegst einen Bonus wennst weniger als 10 Tage im Jahr krank bist?
Du solltest deinen Chef fragen ob er als (angenommen) best bezahlte Arbeitskraft im Betrieb keine besser Verwendung für seine Zeit findet.
Bei uns im öffentlichen Dienst gibt es etwas Ähnliches: Führungskräfte sind verpflichtet, nach längeren (> 2 Wochen) Kränkenständen, bzw. nach mehrmaligen Kurzkrankenständen (mehr als 3 in kurzer Zeit), ein Gespräch zu führen, um zu eruieren, ob man gemeinsam Maßnahmen treffen kann, die die Gesundheit der betroffenen Person schützen kann (zB schauen ob das Arbeitspensum zu hoch ist, ob die Person evtl. grad eine Problemlage hat, wo man unterstützen kann, usw.).
Ich finde diese Maßnahme eigentlich sinnvoll, wenn sie von der Führungskraft entsprechend gut umgesetzt wird. So wie du das beschrieben hast, empfinde ich es eher als Frechheit (mit Hinweis auf Statistik, etc).
Diese „Liste“ wäre datenschutzrechtlich sicher interessant, denn die müsste eigentlich mit einem Passwort geschützt werden, wenn sie irgendwo in einem Netzlaufwerk liegt (denke ich).
Die Idee war vielleicht gar nicht so bös gemeint, der Gedanke war vielleicht obs irgendwie Stress- oder Equipmentbedingt ist und da somit die Firma was an sich ändern kann. Ausführung so wie von dir beschrieben ist natürlich deppat², weder redet man drüber dass sowas ausgewertet wurde noch lasst man das öffentlich rumliegen, man fragt einfach im Mitarbeitergespräch danach.
Meiner Meinung nach zählst das fasst zu Mobbing, würde euren Betriebsrat oder die Arbeiterkammer kontaktieren:
https://www.arbeiterkammer.at/mobbing
“**Ihr Selbstwertgefühl schwindet, weil Sie öffentlich bloßgestellt** oder gemobbt werden. Ein erster Schritt könnte sein, sich an Ihren Betriebsrat/Ihre Betriebsrätin oder an den Betriebsarzt/die Betriebsärztin zu wenden. Oder Sie kontaktieren die Arbeitsrechtsberatung der Arbeiterkammer Ihres Bundeslandes.”
Ich würde dieses tolle Ranking auch in einer Kununu Bewertungen erwähnen.
Bei uns haben die Führungskräfte auch immer in wenigen Sekunden alle Krankenstände parat.
Und ob Krankenstand viel ist kommt ja auch immer drauf an. Gibt eben leider Leute die das System ausnutzen und es so für andere versauen. (z.B. Hausbauen nur im Krankenstand, weil man keinen Urlaub opfern will, …).
Aber wennst wirklich so krank bist, dass es keinen Sinn macht arbeiten zu gehen, dann sollens sobotkern gehen. Wärs ihnen lieber, wennst eine Herzmuskelentzündung bekommst?
Nächste Stufe wird dann sein, Reduzierung des Weinachtsgeldes für die ersten im Ranking, alles schon miterlerbt.
Habt ihr einen DSGVO Beauftragten und/oder Betriebsrat? Ich glaub ein Hinweis an die [Datenschutzbehörde](https://www.dsb.gv.at/), dass hier sensible, persönliche Daten frei für jeden zur Verfügung stehen (so wie du sagst) wäre sicher nett.
Wenn sie die Frage mit “ob sie was anders/besser machen können” ernst meinen und dann wirklich Dinge umsetzen, könnte man darüber eventuell hinwegsehen. Aber auch nur, wenn dann wirklich förderliche Taten folgen (ergonomischer Arbeitsplatz, höhenverstellbare Schreibtische, usw.)
Aber man wird halt das Gefühl nicht los, dass das nur ein Vorwand ist um zu kaschieren, dass man psychologisch mit Vergleichen und Ausspielen hier gezielt die Mitarbeiter beeinflussen möchte.
Wer krank ist, ist krank. Und wenns 6 Wochen im Jahr ist, dann ist das so. Sehr viele Menschen haben chronische Erkrankungen, die sie mehrfach im Jahr zu ner Auszeit zwingen. Andere wiederrum sind jahrelang nicht krank (genug) um sich ne Auszeit zu nehmen, oder schleppen sich halt krank zur Arbeit.
Klar, für den Arbeitgeber ist krankes Personal immer ärgerlich, ganz logisch. Das gehört allerdings auch zu den erwartbaren Dingen, die er einkalkulieren muss.
Vielleicht sind wir ja auch einfach nur voreingenommen und er will bei euch wirklich was verbessern – aber das muss er auch erstmal beweisen.