
Innanzitutto ho aggiunto 3 link qui sotto che dimostrano la mia ipotesi. Il secondo è un download. Purtroppo l’ho trovato solo in inglese.
Non c’è carenza di personale, solo mancanza di formazione. A differenza di qualsiasi altro posto in Occidente, in Austria spesso non è previsto alcun periodo di formazione o solo un breve periodo di preparazione per la posizione.
Anche per i lavori entry-level, le aziende preferiscono lavoratori con esperienza, la paga fa schifo e ovviamente non si preoccupano di rifiutare un gran numero di candidati. La cosa principale è lamentarsi.
Sono stato all’estero negli ultimi 7 anni per approfondire la mia formazione presso aziende, e ora non ho problemi a trovare lavoro e posso anche aumentare le mie aspettative salariali. Tutti i datori di lavoro mi hanno fornito 1-3 mesi di formazione, spesso con 2 mesi di tempo extra per il riscaldamento laddove gli obiettivi erano inferiori. Nel frattempo c’erano sempre opportunità per imparare di più e c’era una pausa dalle attività quotidiane.
Le aziende qui chiedono, si lamentano, ma non danno nulla in cambio.
L’avaro padrone dell’azienda austriaca non ha ancora verificato se bisogna investire nei suoi dipendenti.
Mi dispiace davvero per i giovani e per i laureati. Per fortuna sono emigrato quando avevo 20 anni. Dal servizio clienti alle vendite, al marketing e ora ritorno.
di Ok_Chipmunk525
3 commenti
Wäre ich nicht ausgewandert, würde mein Leben jetzt ganz schön scheiße aussehen.
haben wir inzwischen auch schon gecheckt. den Personalmangel gibts in erster linie in jobs, die keiner machen will. Pflege, Kindergärtner unso
>Es gibt keinen Personalmangel
Aktuell sowieso nicht. Das wird keiner bestreiten. Ich weiß nicht, ob du das im Ausland mitbekommen hast, aber es gibt gerade überall Massenentlassungen.
Es gab aber 2022 einen Personalmangel und der lässt sich anhand von AMS-Zahlen gut darlegen. Die Arbeitslosenquote war so tief wie seit 15 Jahren nicht mehr. Und die paar Prozent, die arbeitslos waren, waren keine Fachkräfte oder aus Branchen, wo es keine Probleme gab (z.B. hatte die Kreativ-Branche kein Problem). Also wo sollen die Leute herkommen, wenn sie nicht existieren? Ein Puzzle-Stück ist die relativ hohe Teilzeitquote im europäischen Vergleich. (Ich will hier gar keine Diskussion über Teilzeit beginnen, aber das ist ein Fakt)
>Selbst bei Anfängerjobs bevorzugen Firmen Arbeiter mit Erfahrung
Wenn ich Unternehmer wäre, würde ich natürlich auch Arbeiter mit Erfahrung bevorzugen. Kann man das jemandem vorwerfen? In der Regel hatte man aber in den Jahren 2022 und auch noch 2023 kein großes Problem, einen “Anfängerjob” zu finden.
Lohn ist natürlich ein wichtiger Faktor. Aber so wie es vor ein paar Jahren war, zaubert man damit nicht mehr Arbeitskräfte ins System. Es entsteht höchstens ein Verdrängungswettbewerb, den die Wirtschaft offenbar vermeiden wollte. Für uns Arbeitnehmer wäre es natürlich besser gewesen, wenn sich die Firmen gegenseitig hoch bieten.
Ich bin vor gut 10 Jahren, nach der HTL, ins Berufsleben eingestiegen und hatte damals überhaupt kein Problem einen Job zu finden. Und da gab es keinen Mangel. Man darf halt nicht den Fehler machen, die ganzen Anforderungen, die in den Stellenanzeigen stehen, wörtlich zu nehmen. Bei allen Bewerbungen, auch später, habe ich vielleicht ein Drittel davon erfüllt und alle waren glücklich damit.