>Doppeluntersuchungen seien zu vermeiden, also zum Beispiel eine erneute Überweisung zum Labor, wenn diese bereits ein anderer Arzt kürzlich veranlasst hatte.
Und das ist der Auslöser von dem ganzen Bahö?
Wait, sie regt sich über die ÖGK auf weil die ÖGK sagt sie sollen nur medizinisch sinnvolle Dinge anordnen und findet dann selber;
>”Die Begehrlichkeit ufert aus” – die Patienten würden also viel verlangen, manchmal “völlig unsinnige” Untersuchungen. Private Anlaufstellen würden lange Untersuchungslisten aufschreiben, da sich die Patienten dann gut betreut fühlten.
Eta: nur um das einzuordnen, der Standard schreibt einen Artikel über “Typin postet einen rant auf Facebook, verschiedene Leute stimmen ihr in den Kommentaren zu, andere nicht.” Mit Dingen wie “Die Menschen seien ihrem Gefühl nach “öfter, länger und häufig auch schwerer krank”. ”
Kann ja gut sein aber a bissi mehr Daten als “meinem Gefühl nach” wäre halt auch dienlich. Und dass der Standard vielleicht ein wenig mehr Tiefe Recherche macht als nur zu berichten dass wo eine Facebook Diskussion war
Temporary_Delivery_3 on
Das die Laborkosten steigen, bedeutet das im Umkehrschluss, das schwerwiegende Erkrankungen und somit krankheitsbedingte, wirtschaftliche Ausfälle weniger werden, weil gut ausgearbeitete Laborwerte zu Früherkennung führen und heute besser und vermehrt entgegengesteuert werden kann?
Gallienus91 on
Wär halt schön, wenn alle Zugriff auf Gesundheitsdaten haben. Viele Doppeluntersuchungen passieren, weil nichts davon im ELGA landet.
Pale-Drama-575 on
Jetzt ist der Patient Schuld. Eh. Fakt ist in österreichisch ist das Medizinstudium kostenlos. Von dem Österreichern die sich bewerben kommt auch jedes Jahr ein Viertel bis Fünftel rein. Dazu gibts noch geförderte Plätze. Ist man fertig verdient man in der Ausbildung schon extrem gut. Nach dem Abschluss als Allgemeinmediziner oder Facharzt sowieso (bereits als Assistenzarzt kann man je nach Vertrag mit marginal über 40 Wochenstunden – so um die 46h die 105.000€) . Bei den Arbeitszeiten ist man mittlerweile sehr flexibel (gibt auch z.B. Stellen wie Arzt direkt bei einer Gesundheitskasse VZ mit 36h/Woche als Allgemeinmediziner 7.015,24/14Mal im Jahr ohne Zulagen) und bei Arbeitszeitregeln gab es auch Kürzungen, auch in den Spitälern. Die Horrorgeschichten die man heute noch hört sind damit grundsätzlich Geschichte. Durch die Anpassungen der Kollektivverträge und Kassentarife an die Teuerung sind die schon sehr hohen Arztgehälter regelrecht explodiert. Klar verursacht das enorme Kostensprünge im Gesundheitsystem. Dazu kommt noch eine stetig steigende Teilzeitquote, eh klar je höher der Verdienst desto eher leistet man sich das.
Aber der neue Sündenbock sind neben den Kassen jetzt die Patienten.
Initial-Device486 on
105T bei 46h ist alles andere als „extrem gut“, gemessen an der Ausbildung und dem Alter ab dem man in den Beruf einsteigt.
5 commenti
>Doppeluntersuchungen seien zu vermeiden, also zum Beispiel eine erneute Überweisung zum Labor, wenn diese bereits ein anderer Arzt kürzlich veranlasst hatte.
Und das ist der Auslöser von dem ganzen Bahö?
Wait, sie regt sich über die ÖGK auf weil die ÖGK sagt sie sollen nur medizinisch sinnvolle Dinge anordnen und findet dann selber;
>”Die Begehrlichkeit ufert aus” – die Patienten würden also viel verlangen, manchmal “völlig unsinnige” Untersuchungen. Private Anlaufstellen würden lange Untersuchungslisten aufschreiben, da sich die Patienten dann gut betreut fühlten.
Eta: nur um das einzuordnen, der Standard schreibt einen Artikel über “Typin postet einen rant auf Facebook, verschiedene Leute stimmen ihr in den Kommentaren zu, andere nicht.” Mit Dingen wie “Die Menschen seien ihrem Gefühl nach “öfter, länger und häufig auch schwerer krank”. ”
Kann ja gut sein aber a bissi mehr Daten als “meinem Gefühl nach” wäre halt auch dienlich. Und dass der Standard vielleicht ein wenig mehr Tiefe Recherche macht als nur zu berichten dass wo eine Facebook Diskussion war
Das die Laborkosten steigen, bedeutet das im Umkehrschluss, das schwerwiegende Erkrankungen und somit krankheitsbedingte, wirtschaftliche Ausfälle weniger werden, weil gut ausgearbeitete Laborwerte zu Früherkennung führen und heute besser und vermehrt entgegengesteuert werden kann?
Wär halt schön, wenn alle Zugriff auf Gesundheitsdaten haben. Viele Doppeluntersuchungen passieren, weil nichts davon im ELGA landet.
Jetzt ist der Patient Schuld. Eh. Fakt ist in österreichisch ist das Medizinstudium kostenlos. Von dem Österreichern die sich bewerben kommt auch jedes Jahr ein Viertel bis Fünftel rein. Dazu gibts noch geförderte Plätze. Ist man fertig verdient man in der Ausbildung schon extrem gut. Nach dem Abschluss als Allgemeinmediziner oder Facharzt sowieso (bereits als Assistenzarzt kann man je nach Vertrag mit marginal über 40 Wochenstunden – so um die 46h die 105.000€) . Bei den Arbeitszeiten ist man mittlerweile sehr flexibel (gibt auch z.B. Stellen wie Arzt direkt bei einer Gesundheitskasse VZ mit 36h/Woche als Allgemeinmediziner 7.015,24/14Mal im Jahr ohne Zulagen) und bei Arbeitszeitregeln gab es auch Kürzungen, auch in den Spitälern. Die Horrorgeschichten die man heute noch hört sind damit grundsätzlich Geschichte. Durch die Anpassungen der Kollektivverträge und Kassentarife an die Teuerung sind die schon sehr hohen Arztgehälter regelrecht explodiert. Klar verursacht das enorme Kostensprünge im Gesundheitsystem. Dazu kommt noch eine stetig steigende Teilzeitquote, eh klar je höher der Verdienst desto eher leistet man sich das.
Aber der neue Sündenbock sind neben den Kassen jetzt die Patienten.
105T bei 46h ist alles andere als „extrem gut“, gemessen an der Ausbildung und dem Alter ab dem man in den Beruf einsteigt.