> „Aber auf der anderen Seite finde ich es wirklich schlimm, dass sich diese Regierung offensichtlich wieder nicht traut, sich das gesetzliche Pensionsantrittsalter langfristig anzuschauen“, fuhr Badelt fort. „Denn wir dürfen nicht vergessen, wir haben eine demografische Bombe, was das Budget betrifft.“
Vielleicht, weil man ab einem gewissen Punkt hinterfragen muss, ob das System grundsätzlich funktioniert? Wenn man, um bei der demographischen Lage die bereits existierenden Pensionen zu finanzieren, das Antrittsalter so hoch setzen muss, dass man eh quasi im Bürosessel stirbt, sollte man vielleicht auch mal auf andere Parameter schauen.
Rebelliousdefender on
Tja Einwanderung scheint also nicht zu funktionieren. 740 000 sind seit dem Jahre 2000 illegal unter dem Deckmantel des “Asyl” eingewandert, wovon mindestens wieder die Hälfte weg gehört um das Sozialsystem zu entlasten: [https://www.bmi.gv.at/301/Statistiken/files/2025/Asylstatistik_Jaenner_2025.pdf](https://www.bmi.gv.at/301/Statistiken/files/2025/Asylstatistik_Jaenner_2025.pdf)
Danach noch mal ca. 800 000 reguläre Einwanderer. Die Bevölkerung ist von 7,9 Millionen im Jahre 1993 auf 9,1 Millionen im Jahre 2023 angewachsen. [https://www.wko.at/statistik/Extranet/Langzeit/Lang-Einwohner.pdf](https://www.wko.at/statistik/Extranet/Langzeit/Lang-Einwohner.pdf)
Wenn das immer noch nicht reicht, ist Einwanderung der absolut falsche Weg. Mehr Kinder kriegen ist die einzige Lösung. Da müssen die Löhne endlich wieder so weit rauf dass ein Lohn reicht eine Familie zu ernähren und die Mutter/Vater zu Hause bleiben kann um sich um die Kinder zu kümmern damit man sich nicht um die Betreuung kümmern/zahlen muss.
Da müssen Kredite her. Bei jedem Kind wird ein Teil davon getilgt. Man bekommt 500 000 – damit kann man sich ein Haus finanzieren – und für jedes Kind bis zum 4. werden 100 000 erlassen. Die letzten 100 000 muss man zahlen. Oder man bekommt 3 Kinder und zahlt 200 000 zurück.
Ich wette so würden die Leute wieder mehr Kinder bekommen. Und man würde sich nicht von Einwanderung abhängig machen welche allenfalls ein Bonus sein sollte. Denn als Lösung funktioniert sie offensichtlich mal nicht.
anyOtherBusiness on
Alternative Finanzierungen, das Umlagesystem kollabiert. Es geht sich einfach nicht aus, dass 1,5 Erwerbstätige einen Pensionisten finanzieren (Prognose 2050).
Das ist unser Budget. Und es wird nur noch schlimmer werden.
Also ja, gehört was gemacht. Aber wie soll eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters bringen wenn das jetzige Antrittsalter schon kaum jemand erreicht?
SkilllessBeast on
Wir haben da viel größere Probleme als das Budget. Wir haben ein Versorgungsproblem. Irgendwer muss die Boomer dann durchfüttern. Wenn nicht genug Leute da sind, um die alten zu Pflegen, sie im Restaurant zu bedienen, die Supermarktregale anzufüllen, etc. dann wird uns unser Geld nicht retten können.
Löst sich das Pensionsproblem nicht eh ein bissl von selbst in den nächsten 20 bis 30 Jahren? [Die Altersschicht der 55 bis 60 Jährigen ist in Österreich die größte](https://www.wko.at/statistik/bundesland/Altersstruktur.pdf), sobald die, hart gesagt, weggestorben sind, ist das Ganze wieder etwas finanzierbarer.
QuastQuan on
>warnt vor „demografischer Bombe“
Kommt das nur mir so vor, als ob ich das schon mal gehört hab? So vor zwanzig oder dreißig Jahren?
austrian_expat on
Irgendwie faszinierend:
* Bei Postings über Pensionen stimmt hier fast jeder zu, dass es zu einem Problem kommen wird.
* Und bei Postings über Arbeitszeit, meint auch normalerweise fast jeder, dass sich Österreich 32 Stunden bei vollem Lohnausgleich locker leisten kann.
Was jetzt? Weil beides gleichzeitig kann ja offenbar nicht der Fall sein.
10 commenti
Keine Sorge, die ÖVP hat alles im Griff…
> „Aber auf der anderen Seite finde ich es wirklich schlimm, dass sich diese Regierung offensichtlich wieder nicht traut, sich das gesetzliche Pensionsantrittsalter langfristig anzuschauen“, fuhr Badelt fort. „Denn wir dürfen nicht vergessen, wir haben eine demografische Bombe, was das Budget betrifft.“
Vielleicht, weil man ab einem gewissen Punkt hinterfragen muss, ob das System grundsätzlich funktioniert? Wenn man, um bei der demographischen Lage die bereits existierenden Pensionen zu finanzieren, das Antrittsalter so hoch setzen muss, dass man eh quasi im Bürosessel stirbt, sollte man vielleicht auch mal auf andere Parameter schauen.
Tja Einwanderung scheint also nicht zu funktionieren. 740 000 sind seit dem Jahre 2000 illegal unter dem Deckmantel des “Asyl” eingewandert, wovon mindestens wieder die Hälfte weg gehört um das Sozialsystem zu entlasten: [https://www.bmi.gv.at/301/Statistiken/files/2025/Asylstatistik_Jaenner_2025.pdf](https://www.bmi.gv.at/301/Statistiken/files/2025/Asylstatistik_Jaenner_2025.pdf)
Danach noch mal ca. 800 000 reguläre Einwanderer. Die Bevölkerung ist von 7,9 Millionen im Jahre 1993 auf 9,1 Millionen im Jahre 2023 angewachsen. [https://www.wko.at/statistik/Extranet/Langzeit/Lang-Einwohner.pdf](https://www.wko.at/statistik/Extranet/Langzeit/Lang-Einwohner.pdf)
Wenn das immer noch nicht reicht, ist Einwanderung der absolut falsche Weg. Mehr Kinder kriegen ist die einzige Lösung. Da müssen die Löhne endlich wieder so weit rauf dass ein Lohn reicht eine Familie zu ernähren und die Mutter/Vater zu Hause bleiben kann um sich um die Kinder zu kümmern damit man sich nicht um die Betreuung kümmern/zahlen muss.
Da müssen Kredite her. Bei jedem Kind wird ein Teil davon getilgt. Man bekommt 500 000 – damit kann man sich ein Haus finanzieren – und für jedes Kind bis zum 4. werden 100 000 erlassen. Die letzten 100 000 muss man zahlen. Oder man bekommt 3 Kinder und zahlt 200 000 zurück.
Ich wette so würden die Leute wieder mehr Kinder bekommen. Und man würde sich nicht von Einwanderung abhängig machen welche allenfalls ein Bonus sein sollte. Denn als Lösung funktioniert sie offensichtlich mal nicht.
Alternative Finanzierungen, das Umlagesystem kollabiert. Es geht sich einfach nicht aus, dass 1,5 Erwerbstätige einen Pensionisten finanzieren (Prognose 2050).
https://preview.redd.it/qz8i83td58pe1.jpeg?width=1478&format=pjpg&auto=webp&s=db8003adafd25bf3cf7b669467aeb97111ff90a0
Das ist unser Budget. Und es wird nur noch schlimmer werden.
Also ja, gehört was gemacht. Aber wie soll eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters bringen wenn das jetzige Antrittsalter schon kaum jemand erreicht?
Wir haben da viel größere Probleme als das Budget. Wir haben ein Versorgungsproblem. Irgendwer muss die Boomer dann durchfüttern. Wenn nicht genug Leute da sind, um die alten zu Pflegen, sie im Restaurant zu bedienen, die Supermarktregale anzufüllen, etc. dann wird uns unser Geld nicht retten können.
https://preview.redd.it/xpgx8ath68pe1.png?width=300&format=png&auto=webp&s=12afd2f3e5c1fa14dd9814bd07918c9b9425cec5
Löst sich das Pensionsproblem nicht eh ein bissl von selbst in den nächsten 20 bis 30 Jahren? [Die Altersschicht der 55 bis 60 Jährigen ist in Österreich die größte](https://www.wko.at/statistik/bundesland/Altersstruktur.pdf), sobald die, hart gesagt, weggestorben sind, ist das Ganze wieder etwas finanzierbarer.
>warnt vor „demografischer Bombe“
Kommt das nur mir so vor, als ob ich das schon mal gehört hab? So vor zwanzig oder dreißig Jahren?
Irgendwie faszinierend:
* Bei Postings über Pensionen stimmt hier fast jeder zu, dass es zu einem Problem kommen wird.
* Und bei Postings über Arbeitszeit, meint auch normalerweise fast jeder, dass sich Österreich 32 Stunden bei vollem Lohnausgleich locker leisten kann.
Was jetzt? Weil beides gleichzeitig kann ja offenbar nicht der Fall sein.