> In der Volksschule Gassergasse nahe dem Gürtel haben aktuell zwölf von 254 Kindern Deutsch als Erstsprache.
>Oft genug fehle es noch an anderen Fähigkeiten, die an sich schon in die Schule mit¬gebracht werden sollten, erzählt Kasché-De Martin. Die Schultasche ein- und ausräumen, ruhig sitzen, zuhören, mit der Schere schneiden, Respekt gegenüber der Lehrerin zeigen: Basics wie diese müssten mühsam erarbeitet werden, ehe an Lernstoff zu denken sei.
>Mehr Personal auf allen Ebenen brauche ihre Schule dafür, sagt die Direktorin. Wegen Krankenständen und anderer Ausfälle müsse eine Lehrerin allein in einer Klasse zurechtkommen, Deutschförderkräfte würden notgedrungen zum Supplieren abgezogen: “Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.”
>Auch in anderer Hinsicht sei die Schule nicht hilflos. Ja, das Nationalbewusstsein der Migrantengruppen münde mitunter in Beflegelungen, und ein paar muslimische Burschen hätten sich zu “Sittenwächtern” aufgespielt, etwa um Mädchen das Kopftuch aufzuzwingen. Doch durch die Zusammenarbeit mit den Eltern sei es gelungen, diese Anwandlungen “im Keim zu ersticken”. Gerholds dringendster Wunsch: dass Sozialarbeiter und Beratungslehrer täglich zugegen sind – und nicht bloß zwei- oder dreimal die Woche.
de6u99er on
Wenn man kein Deutsch kann, wird man auch nicht verstehen worüber die anderen Lehrer sprechen. Das wird sich dann später spätestens beim Einstieg ins Berufsleben bemerkbar machen.
Idiokratie vorprogrammiert.
imnotokayandthatso-k on
Das österreichische Schulsystem ist nunmal so aufgebaut, dass Kinder aus niedrigeren und bildungsfernen Sozioökonomischen Schichten hängen bleiben und grad amal das Nötigste lernen um Niedriglohnarbeiten zu verrichten. Das hat in Österreich länger System als es die jetzige Republik gibt. Jeder der Eltern kennt die sich für die 5. Schulstufe in W beworben hat, weiß genau was gemeint ist.
Jetzt auf ‘de Auslenda’ draufzuhauen die sich in diesem schon längst verkappten System schlechter zurechtfinden als autochthone Österreicher ist einfach Realitätsverweigerung par excellence. Vor allem von der ÖVP (die große Zeitperioden von Finanz und Bildungsministerium inne hatte) will ich das nicht hören
Edit:
Ich bin übrigens dafür dass Kinder ohne richtige Deutschkenntnisse nicht aufsteigen dürfen und gefördert werden sollen, aber ich hab paar böse Worte verwendet und hab wohl paar Montagvormittagsrecken aufgescheucht lol
Mascant on
Das ist eh so gewünscht von den Wienern.
Passt eh.
Realistic-Major4888 on
Das System funktioniert offensichtlich nicht. Und Integrationsklassen waren nie gedacht für 80 % Schüler die integriert werden müssen.
In der derzeitigen Situation wäre es sinnvoll deutschsprechende und nicht-deutschsprechende Kinder zu trennen. Mit dem Ziel, nicht-deutschsprechende Kinder so schnell als möglich die Sprache beizubringen.
5 commenti
> In der Volksschule Gassergasse nahe dem Gürtel haben aktuell zwölf von 254 Kindern Deutsch als Erstsprache.
>Oft genug fehle es noch an anderen Fähigkeiten, die an sich schon in die Schule mit¬gebracht werden sollten, erzählt Kasché-De Martin. Die Schultasche ein- und ausräumen, ruhig sitzen, zuhören, mit der Schere schneiden, Respekt gegenüber der Lehrerin zeigen: Basics wie diese müssten mühsam erarbeitet werden, ehe an Lernstoff zu denken sei.
>Mehr Personal auf allen Ebenen brauche ihre Schule dafür, sagt die Direktorin. Wegen Krankenständen und anderer Ausfälle müsse eine Lehrerin allein in einer Klasse zurechtkommen, Deutschförderkräfte würden notgedrungen zum Supplieren abgezogen: “Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.”
>Auch in anderer Hinsicht sei die Schule nicht hilflos. Ja, das Nationalbewusstsein der Migrantengruppen münde mitunter in Beflegelungen, und ein paar muslimische Burschen hätten sich zu “Sittenwächtern” aufgespielt, etwa um Mädchen das Kopftuch aufzuzwingen. Doch durch die Zusammenarbeit mit den Eltern sei es gelungen, diese Anwandlungen “im Keim zu ersticken”. Gerholds dringendster Wunsch: dass Sozialarbeiter und Beratungslehrer täglich zugegen sind – und nicht bloß zwei- oder dreimal die Woche.
Wenn man kein Deutsch kann, wird man auch nicht verstehen worüber die anderen Lehrer sprechen. Das wird sich dann später spätestens beim Einstieg ins Berufsleben bemerkbar machen.
Idiokratie vorprogrammiert.
Das österreichische Schulsystem ist nunmal so aufgebaut, dass Kinder aus niedrigeren und bildungsfernen Sozioökonomischen Schichten hängen bleiben und grad amal das Nötigste lernen um Niedriglohnarbeiten zu verrichten. Das hat in Österreich länger System als es die jetzige Republik gibt. Jeder der Eltern kennt die sich für die 5. Schulstufe in W beworben hat, weiß genau was gemeint ist.
Jetzt auf ‘de Auslenda’ draufzuhauen die sich in diesem schon längst verkappten System schlechter zurechtfinden als autochthone Österreicher ist einfach Realitätsverweigerung par excellence. Vor allem von der ÖVP (die große Zeitperioden von Finanz und Bildungsministerium inne hatte) will ich das nicht hören
Edit:
Ich bin übrigens dafür dass Kinder ohne richtige Deutschkenntnisse nicht aufsteigen dürfen und gefördert werden sollen, aber ich hab paar böse Worte verwendet und hab wohl paar Montagvormittagsrecken aufgescheucht lol
Das ist eh so gewünscht von den Wienern.
Passt eh.
Das System funktioniert offensichtlich nicht. Und Integrationsklassen waren nie gedacht für 80 % Schüler die integriert werden müssen.
In der derzeitigen Situation wäre es sinnvoll deutschsprechende und nicht-deutschsprechende Kinder zu trennen. Mit dem Ziel, nicht-deutschsprechende Kinder so schnell als möglich die Sprache beizubringen.