Und wir haben bei der KeSt nicht Mal eine Freibetrags Grenze. Nachdem ich 33% Steuern auf mein Gehalt abgedrückt habe lässt sich die Finanz von meiner 9,35 € P&G Dividende auch nochmal 2,57 schmecken. Aber Gott sei Dank ist die kalte Progression wieder eingeführt und eine Nettoabgabe in Form der GIS darf ich auch nochmal leisten. irgendwo fühle ich mich echt langsam verarscht.
Mithrandir2k16 on
Ja ist eine absute Frechheit. Demokratieschützende Vermögenssteuer muss auch dringed her.
Fritzschmied on
Die kest ist eh so schon Sau hoch. Bitte ned. Sonst gibts ja wirklich keine Chance mehr für normale Leute das Geld irgendwie einfach anzulegen was Sinn macht. Lieber einen Freibetrag einführen und die Leute zu entlasten anstatt das ganze noch unattraktiver zu machen als es eh schon ist.
maybe_1337 on
Wundert mich nicht, der Österreicher investiert ja kaum an der Börse, weil “da wird ja nur Geld verzockt”. Außerdem zahlt man ja KESt nur bei Verkauf.
Und auf mein hart erspartes und bereits versteuertes Geld zahl ich ehrlicherweise am liebsten gar keine Steuern, wenn ich mal meinen ETF/Aktien verkaufe zum Hausbau oder später zur Pension.
Longjumping-Song1100 on
Naja wunderts dich? In Österreich passiert überhaupt nichts, das irgendwie private Anlage von normalen Bürgern fördern würde. Weder ein Freibetrag, noch Steuererleichterungen für private Pensionsvorsorge durch Investments.
Normalsterbliche würden spätestens in der Pension anfangen Aktien zu verkaufen, und damit dann Steuern zahlen.
Jemand der reich (also wirklich reich, spricht mehrere Millionen in Aktien) ist muss das im Normalfall nie im großen Stil machen, deshalb gibts auch keine KeSt.
halchey on
das liegt aber an dem zu versteuerndem volumen und nicht daran, dass kapitalerträge geringer besteuert sein sollen, als das gehalt.
die meisten zahlen deutlich weniger lohnsteuer auf ihr einkommen, als die 27.5%, die bei einkünften auf kapitalerträgen ab dem ersten euro zu zahlen sind.
Vyronux_ on
Es sollte eine progressive Kest & einen Freibetrag geben. Hauptsache die Köst wird immer wieder reduziert.
Professional-Jury262 on
Ich finde auch die Einkommenssteuer extrem niedrig. Anscheinend machen nur wenige Sebständige Gewinne.
CarpetPopular2135 on
Kapitalerträge sind mit fast 50% versteuert. Nennt sich KöSt und KESt.
Welcher Arbeitnehmer zahlt knapp 50% Steuer?
Und kommt nicht mit SV-Beiträgen!
MrChriss on
Dich wundern die geringen Einnahmen aus Kapitalerträgen und dann willst du diese als Reaktion noch unattraktiver machen? Was für einen Sinn ergibt das bitte?
Es arbeitet halt fast jeder, aber investieren tun nur wenige Österreicher, natürlich schauen die absoluten Zahlen dann so aus.
Meiseside on
Ich verstehe ja die Idee und es gibt Steuern zB. in Richtung höhere Erbschaften die ich unterstützen würde, aber die Grafik ist keine Grundlage für Steuerinstrumente. Sie gibt nur Beträge an, aber keine Informationen wie viel da im einzelnen Besteuert wird. Beispiel 25% Kest (auf dem gesammten Gewinn). Auf der anderen Seite die erste Einkommenstufe sind 20% für die Beträge oberhalt der Stufe (Einige darunter viel nicht über die zweite Stufe). Wenn wir jetzt noch überlegen wie viel Leute verdienen und ausgeben (Die beiden großen Broken) und wie viel von der Kest erfasst wird, kommen wir der Sache schon näher.
Das Steuersystem muss mit steigender Automatisierung auf jedenfall überdacht werden, aber einfach ist das nicht.
Vancapone on
27,5 % KESt sind extrem viel – europaweit gibt es nur wenige Länder mit einem höheren Satz. Zudem gibt es keine Behaltefrist mehr, wie sie die Boomer-Generation noch hatte (damals war der Verkauf nach einer gewissen Frist steuerfrei). Die Bank bzw. der Broker verrechnet zusätzlich auf jede Transaktion oder Auszahlung im Zusammenhang mit Investitionen Gebühren. Wenn man die KESt nun noch erhöht, muss man ehrlich sagen: Welchen Sinn hat Sparen dann noch für den Normalbürger?
Man könnte über eine gestaffelte KESt nachdenken – z. B. ab einer Depotgröße von 5 Millionen Euro. Das müsste aber an den Hauptwohnsitz in Österreich gekoppelt sein, sonst verlagern die Vermögenden ihren Wohnsitz einfach nach Zypern oder in andere Steueroasen. Für Vermögen ab dieser Schwelle könnte der Satz z. B. 30 % betragen, dafür aber darunter niedriger sein. So würde Sparen, das ja indirekt auch mit Leistung zusammenhängt, für den Großteil der Bevölkerung attraktiver bleiben.
Eine generelle Erhöhung der KESt trifft hingegen vor allem Kleinanleger – jene, die auf ein Eigenheim oder ähnliche Ziele sparen. Die wirklich Reichen bringen ihr Geld dann einfach ins Ausland, wo die Besteuerung günstiger ist.
DetectiveClueless on
Die Masse verdient zu wenig, um überhaupt ESt zahlen zu müssen… die reichsten richten es sich so, dass sie nur ein minimales Gehalt bezahlt bekommen, während sie sich alles durch ihre Firmen zahlen lassen, wodurch die Firmen weniger Steuern zahlen müssen, weil sind ja Kosten, die abgeschrieben werden.
Übrig bleibt die unselbstständige Mittelschicht, die zu viel verdient, deshalb Steuern zahlen muss, nichts von der Firma bekommt, und auch keine Förderungen bekommt, weil sie zu viel verdient.
Und wenn sie ein bisschen was für später weglegen, werden die Gewinne daraus auch besteuert… wenn man aber das Geld verliert, war’s das eigene Pech….
-edit:Typo
leopard-monch on
Alles außer eine Pro-Kopf-Steuer (z.B. 100€ pro Monat) ist ungerecht.
leonderbaertige_II on
Der Median für Einkommen Unselbständiger: 35000€
13300 sind frei
die verbleibenden 21700 fallen quasi komplett in die 20% Steuerklasse
Damit ist der effektive Steuersatz für die Einkommenssteuer für so jemanden : 12,4% im Vergleich zu 25% (bzw. 27,5%) Flattax bei der KESt.
Selbst wenn ich den Median für Vollzeit von 51500 hernehme komme ich da auf 18.5%.
15 commenti
Und wir haben bei der KeSt nicht Mal eine Freibetrags Grenze. Nachdem ich 33% Steuern auf mein Gehalt abgedrückt habe lässt sich die Finanz von meiner 9,35 € P&G Dividende auch nochmal 2,57 schmecken. Aber Gott sei Dank ist die kalte Progression wieder eingeführt und eine Nettoabgabe in Form der GIS darf ich auch nochmal leisten. irgendwo fühle ich mich echt langsam verarscht.
Ja ist eine absute Frechheit. Demokratieschützende Vermögenssteuer muss auch dringed her.
Die kest ist eh so schon Sau hoch. Bitte ned. Sonst gibts ja wirklich keine Chance mehr für normale Leute das Geld irgendwie einfach anzulegen was Sinn macht. Lieber einen Freibetrag einführen und die Leute zu entlasten anstatt das ganze noch unattraktiver zu machen als es eh schon ist.
Wundert mich nicht, der Österreicher investiert ja kaum an der Börse, weil “da wird ja nur Geld verzockt”. Außerdem zahlt man ja KESt nur bei Verkauf.
Und auf mein hart erspartes und bereits versteuertes Geld zahl ich ehrlicherweise am liebsten gar keine Steuern, wenn ich mal meinen ETF/Aktien verkaufe zum Hausbau oder später zur Pension.
Naja wunderts dich? In Österreich passiert überhaupt nichts, das irgendwie private Anlage von normalen Bürgern fördern würde. Weder ein Freibetrag, noch Steuererleichterungen für private Pensionsvorsorge durch Investments.
Normalsterbliche würden spätestens in der Pension anfangen Aktien zu verkaufen, und damit dann Steuern zahlen.
Jemand der reich (also wirklich reich, spricht mehrere Millionen in Aktien) ist muss das im Normalfall nie im großen Stil machen, deshalb gibts auch keine KeSt.
das liegt aber an dem zu versteuerndem volumen und nicht daran, dass kapitalerträge geringer besteuert sein sollen, als das gehalt.
die meisten zahlen deutlich weniger lohnsteuer auf ihr einkommen, als die 27.5%, die bei einkünften auf kapitalerträgen ab dem ersten euro zu zahlen sind.
Es sollte eine progressive Kest & einen Freibetrag geben. Hauptsache die Köst wird immer wieder reduziert.
Ich finde auch die Einkommenssteuer extrem niedrig. Anscheinend machen nur wenige Sebständige Gewinne.
Kapitalerträge sind mit fast 50% versteuert. Nennt sich KöSt und KESt.
Welcher Arbeitnehmer zahlt knapp 50% Steuer?
Und kommt nicht mit SV-Beiträgen!
Dich wundern die geringen Einnahmen aus Kapitalerträgen und dann willst du diese als Reaktion noch unattraktiver machen? Was für einen Sinn ergibt das bitte?
Es arbeitet halt fast jeder, aber investieren tun nur wenige Österreicher, natürlich schauen die absoluten Zahlen dann so aus.
Ich verstehe ja die Idee und es gibt Steuern zB. in Richtung höhere Erbschaften die ich unterstützen würde, aber die Grafik ist keine Grundlage für Steuerinstrumente. Sie gibt nur Beträge an, aber keine Informationen wie viel da im einzelnen Besteuert wird. Beispiel 25% Kest (auf dem gesammten Gewinn). Auf der anderen Seite die erste Einkommenstufe sind 20% für die Beträge oberhalt der Stufe (Einige darunter viel nicht über die zweite Stufe). Wenn wir jetzt noch überlegen wie viel Leute verdienen und ausgeben (Die beiden großen Broken) und wie viel von der Kest erfasst wird, kommen wir der Sache schon näher.
Das Steuersystem muss mit steigender Automatisierung auf jedenfall überdacht werden, aber einfach ist das nicht.
27,5 % KESt sind extrem viel – europaweit gibt es nur wenige Länder mit einem höheren Satz. Zudem gibt es keine Behaltefrist mehr, wie sie die Boomer-Generation noch hatte (damals war der Verkauf nach einer gewissen Frist steuerfrei). Die Bank bzw. der Broker verrechnet zusätzlich auf jede Transaktion oder Auszahlung im Zusammenhang mit Investitionen Gebühren. Wenn man die KESt nun noch erhöht, muss man ehrlich sagen: Welchen Sinn hat Sparen dann noch für den Normalbürger?
Man könnte über eine gestaffelte KESt nachdenken – z. B. ab einer Depotgröße von 5 Millionen Euro. Das müsste aber an den Hauptwohnsitz in Österreich gekoppelt sein, sonst verlagern die Vermögenden ihren Wohnsitz einfach nach Zypern oder in andere Steueroasen. Für Vermögen ab dieser Schwelle könnte der Satz z. B. 30 % betragen, dafür aber darunter niedriger sein. So würde Sparen, das ja indirekt auch mit Leistung zusammenhängt, für den Großteil der Bevölkerung attraktiver bleiben.
Eine generelle Erhöhung der KESt trifft hingegen vor allem Kleinanleger – jene, die auf ein Eigenheim oder ähnliche Ziele sparen. Die wirklich Reichen bringen ihr Geld dann einfach ins Ausland, wo die Besteuerung günstiger ist.
Die Masse verdient zu wenig, um überhaupt ESt zahlen zu müssen… die reichsten richten es sich so, dass sie nur ein minimales Gehalt bezahlt bekommen, während sie sich alles durch ihre Firmen zahlen lassen, wodurch die Firmen weniger Steuern zahlen müssen, weil sind ja Kosten, die abgeschrieben werden.
Übrig bleibt die unselbstständige Mittelschicht, die zu viel verdient, deshalb Steuern zahlen muss, nichts von der Firma bekommt, und auch keine Förderungen bekommt, weil sie zu viel verdient.
Und wenn sie ein bisschen was für später weglegen, werden die Gewinne daraus auch besteuert… wenn man aber das Geld verliert, war’s das eigene Pech….
-edit:Typo
Alles außer eine Pro-Kopf-Steuer (z.B. 100€ pro Monat) ist ungerecht.
Der Median für Einkommen Unselbständiger: 35000€
13300 sind frei
die verbleibenden 21700 fallen quasi komplett in die 20% Steuerklasse
Damit ist der effektive Steuersatz für die Einkommenssteuer für so jemanden : 12,4% im Vergleich zu 25% (bzw. 27,5%) Flattax bei der KESt.
Selbst wenn ich den Median für Vollzeit von 51500 hernehme komme ich da auf 18.5%.
Und da rechne ich noch nicht mal die KöSt mit.