
“La grande domanda è se il requisito di difesa possa essere coperto a lungo termine.
https://www.dieprede.com/19755324/unsere-neutralitaet-stoesst-in-europa-auf-unverstaendnis
Ex-Brigadier Feichtinger: „Unsere Neutralität stößt in Europa auf Unverständnis“
byu/georgrenner inAustria
di georgrenner
17 commenti
Europa wusste das wir neutral sind noch bevor wir teil der EU geworden sind.
Die Neutralität ist unser größtes gut. Bedauerlicherweise wird es von immer mehr und mehr Politikern mit den Füßen getreten da es zu gewissen Unbequemlichkeiten kommt.
Wir MÜSSEN NEUTRAL BLEIBEN.
Ich mein, stimmt doch.
Als würds wen interessieren ob wir neutral sind, sollte jemand drauf kommen das er was will das wir haben.
[12ft](https://12ft.io/proxy)
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>Die heißesten Plätze in der Hölle sind für diejenigen reserviert, die in Zeiten einer großen moralischen Krise ihre Neutralität bewahren.
Wir sollten endlich der Nato beitreten. Ich mein, das sind unsere europäischen Freude, die unsere Heimat verteidigen wollen. Wir sollen da schon mithelfen. Immerhin könnte Putin jederzeit in Österreich einmarschieren… ich trau dem Verrückten alles zu.
Das deckt sich mit dem wie andere über uns lachen, was wir uns im Ernstfall über die Bündnispflicht vorstellen.
Aus dem WK1 nichts gelernt, wo die Bündnisse zum Krieg geführt haben? Damals war übrigens auch die geistige Elite für den Krieg.
Kann uns doch egal sein, was die anderen denken.
Wer ein Bündnis mit Erdogan, Orban und Fico will – bitte gerne…
Na göh.
Ich mein, jeder mit mehr Hirnzellen als Augen hat das schon vor Jahren erkannt. Andere Staaten haben in den letzten Jahren ihre Neutralität schließlich nicht aus Jux und Tollerei aufgegeben und sind der NATO beigetreten, die haben sich schon was dabei gedacht. Die Neutralität hat uns original nie geschützt.
Ich sag es auch bei jeder Gelegenheit: Juristisch ist die Sache eh abgefrühstückt, die Neutralität de facto nicht mehr existent und mit dem EU-Beitritt ad acta gelegt worden. Andere Staaten sind genau wegen der Neutralität nicht der EU beigetreten. Eine Volksabstimmung ist auch ein geeignetes Mittel, um sich über die Neutralität als völkerrechtlicher (und damit im Verfassungsrang) Vertrag hinwegzusetzen, sie ist der unmittelbare Ausdruck des Volkswillens. Das ist auch nicht etwas, was ich mir aus den Fingern gesaugt habe, das ist die Rechtsmeinung von führenden Verfassungsexperten im Land.
Rant incoming.
Die Neutralität ist wahrlich eines der hartnäckigsten Hirngespinste der österreichischen Gesellschaft. Eine realitätsferne Illusion die eine naive Faulheit und moralbefreite Gier kaschiert.
Der kleinste Hauch an historischem Kontext bringt diese Vorstellung zum Kollaps. Wir verstecken uns hier in einer NATO/EU Schale und tun so als wärn wir von deren Schicksal nicht abhängig?
Nichts an der Identität von Österreich impliziert Neutralität, sie wurde uns nach zwei Weltkriegen quasi aufgezwungen, nicht zu unserem Schutz sondern zur Beschwichtigung der Sieger (verständlich) und speziell der Russen, die jahrzehntelang vor unserer Haustür rumprügelten und nie aufhörten unsere Politik zu unterwandern.
Es ist ein moderner Volksmythos, der am stärksten von denen verteidigt wird die für unser Land am schlechtesten sind.
Verständlich. Die Neutralität gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.
Unsere Neutralität stößt auch hierzulande auf viel Unverständnis. Die Leut verstehen gar ned wie unsere Neutralität eigentlich funktioniert / gemeint is.
Die Neutraltität hat uns noch nie vor irgendwas geschützt. Der Sinn unserer Neutralität war es, die Welt vor uns zu schützen…
Wir sollten nicht vergessen wie und warum wir neutral sind. Die Neutralität sollten wir wichtiger und ernster nehmen.
Militärisch selbst schützen können wir uns in keinem Szenario
Für mich ist der aktuelle Stand des Heers, unsere aktuellen Ausgaben für militärische Landesverteidigung und die Neutraliät nicht miteinander vereinbar.
Wir sind auch aus anderen Gründen längst nicht mehr neutral.
Entweder wir geben wesentlich mehr aus und werden auch militärisch unabhängig (möchte ich persönlich nicht), wir gliedern uns in ein Europäisches Heer ein und nutzen unsere aktuellen Ausgaben besser oder wir stellen die Ausgaben ein. Aber dann kann die Republik eine ihrer Kernaufgaben der Verfassung nicht erfüllen.
Aber dieses “Wasch mich, aber mach mich nicht nass” ist sehr mühsam.
Nachdem ich ja mit halb-finnischer Familie ziemlich viel in Finnland bin – dort versteht man die Position Österreichs überhaupt nicht. Mit Russland als Nachbar hatte man nie den Luxus naiv zu sein, man war immer vorbereitet auf den Ernstfall. Jetzt mehr denn je zuvor. Wie ein Land glauben kann, andere Staaten würden eine neutrale Position respektieren, gerade wenn man im Kerngebiet Europas liegt und kaum nennenswerte Landesverteidigung besitzt, stösst dort auf Unverständnis. Finnland war immer schon klar, dass man auf eine starke Landesverteidigung setzen muss wenn man Frieden will.
Wir leben seit mehreren Jahren in einem Europa ohne Diplomatie, es wurde nicht geredet, es wurde nicht verhandelt. Gerade dafür bräuchte es neutrale Staaten, die glaubhaft vermitteln und deeskalieren können. Sich einem aktiven Militärbündnis anzuschließen, anstatt seine Vermittlerrolle ernst zu nehmen macht das Gegenteil und trägt zur Eskalation aktiv bei.
Bei solchen Sachen frage ich mich immer: wie wird denn Irlands Neutralität innerhalb der EU diskutiert?
Bei uns bekommt man da irgendwie nicht mit, wäre aber irgendwie interessant dass der Journalismus das auch beleuchtem würde, vorallem wo es paralellen gibt