Also ich glaube die derzeitige wirtschaftliche Situation ist sehr gut dabei uns Verzicht zu lehren. Und fürs Sparen müssten viele Leute auch erst mal was übrig haben am Ende des Monats.
Aber ok, wenn wer wie im Artikel nicht mit 6000 Euro netto auskommt, dem kann dann auch keiner helfen.
YMK1234 on
Haben wir das suchen vor posten verlernt?
WaschbaerTomTurbo22 on
Hahahahaha klar, Reiche werden immer reicher, Inflation plus Lebenserhaltungskosten steigen unverhältnismäßig und fressen Normal- und Geringverdienenden vorne und hinten das Geld weg.. aber wir haben das Verzichten verlernt!
SoundRebound on
Kapitalismus in dem Stadium ist so paradox. Hier wird gefragt ob wir Sparen/Verzicht verlernt haben, anderorts wird gestritten drüber ob Gewerkschaften zu dreist (mangels besseren Wortes) sind und die Schwierigkeiten der Unternehmen nicht berücksichtigen. Und wieder wo anders wird – oft indirekt – gefordert dass wir doch mehr konsumieren sollen weil sonst stagniert die Wirtschaft und die Umsätze brechen ein. Das alles noch vor der Leinwand des Klimawandels und der globalen Handelsprobleme durch Zölle/Kriege/Isolationsvorhaben und bäm… Endgame Stimmung für ein Wirtschaftskonzept dass unendliches Wachstum als Grundstein erzwingen muss.
TotalStatisticNoob on
Oida, ich halt diese Diskussionen alle nimma aus, wo Leute eine Meinung haben, die sie dann mit anderen diskutieren wollen, aber nicht mal fähig sind, sich vorher die einfachsten Fakten anzuschauen.
> Meine Eltern zum Beispiel hatten vor 30 Jahren wirklich nichts. Beide sind aus einfachen Verhältnissen gekommen, haben hart gearbeitet, jahrelang gespart und sich vieles verkniffen … am Ende konnten sie sich zwei Wohnungen leisten
Ja, das geht auch halt heut nimma aus, Einkommenentwicklung vs. Immobilenpreise anschauen, reicht aus. Kurz überschlagsmäßig durchrechnen.
Das ist aber zu schwierig, daher machen wir einfach ohne den ganzen intellektuellen Prozess zwischen Hypothese und Ergebnis eine moralische Ableitung, wie “wir haben das Sparen und Verzichten verlernt”
cpt_kirk69 on
Letzte Woche hat noch wer in der zib gemeint, dass die sparrate zu hoch ist und die Leute zu wenig konsumieren und investieren, also nein.
carlamaco on
Also ihr vielleicht, ich nicht. Ich bin jedes mal verwundert wenn die Leute schreiben “Brauchen wir wirklich 3 Fernseher daheim, 4 Mal pro Jahr Urlaub, mehrmals die Woche essen bestellen, das neueste iPad” etc… wer ist wir??? ist das echt für alle anderen normal? leb ich echt wie eine kirchenmaus?
7 commenti
Also ich glaube die derzeitige wirtschaftliche Situation ist sehr gut dabei uns Verzicht zu lehren. Und fürs Sparen müssten viele Leute auch erst mal was übrig haben am Ende des Monats.
Aber ok, wenn wer wie im Artikel nicht mit 6000 Euro netto auskommt, dem kann dann auch keiner helfen.
Haben wir das suchen vor posten verlernt?
Hahahahaha klar, Reiche werden immer reicher, Inflation plus Lebenserhaltungskosten steigen unverhältnismäßig und fressen Normal- und Geringverdienenden vorne und hinten das Geld weg.. aber wir haben das Verzichten verlernt!
Kapitalismus in dem Stadium ist so paradox. Hier wird gefragt ob wir Sparen/Verzicht verlernt haben, anderorts wird gestritten drüber ob Gewerkschaften zu dreist (mangels besseren Wortes) sind und die Schwierigkeiten der Unternehmen nicht berücksichtigen. Und wieder wo anders wird – oft indirekt – gefordert dass wir doch mehr konsumieren sollen weil sonst stagniert die Wirtschaft und die Umsätze brechen ein. Das alles noch vor der Leinwand des Klimawandels und der globalen Handelsprobleme durch Zölle/Kriege/Isolationsvorhaben und bäm… Endgame Stimmung für ein Wirtschaftskonzept dass unendliches Wachstum als Grundstein erzwingen muss.
Oida, ich halt diese Diskussionen alle nimma aus, wo Leute eine Meinung haben, die sie dann mit anderen diskutieren wollen, aber nicht mal fähig sind, sich vorher die einfachsten Fakten anzuschauen.
> Meine Eltern zum Beispiel hatten vor 30 Jahren wirklich nichts. Beide sind aus einfachen Verhältnissen gekommen, haben hart gearbeitet, jahrelang gespart und sich vieles verkniffen … am Ende konnten sie sich zwei Wohnungen leisten
Ja, das geht auch halt heut nimma aus, Einkommenentwicklung vs. Immobilenpreise anschauen, reicht aus. Kurz überschlagsmäßig durchrechnen.
Das ist aber zu schwierig, daher machen wir einfach ohne den ganzen intellektuellen Prozess zwischen Hypothese und Ergebnis eine moralische Ableitung, wie “wir haben das Sparen und Verzichten verlernt”
Letzte Woche hat noch wer in der zib gemeint, dass die sparrate zu hoch ist und die Leute zu wenig konsumieren und investieren, also nein.
Also ihr vielleicht, ich nicht. Ich bin jedes mal verwundert wenn die Leute schreiben “Brauchen wir wirklich 3 Fernseher daheim, 4 Mal pro Jahr Urlaub, mehrmals die Woche essen bestellen, das neueste iPad” etc… wer ist wir??? ist das echt für alle anderen normal? leb ich echt wie eine kirchenmaus?